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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 5

  1. Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben.

    — Laotse

  2. Unter Menschen schafft der Dank die tiefste Gemeinschaft, welches zuletzt stärker ist als alles, was sich zwischen sie schieben kann.

    — Albert Schweitzer

  3. Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.

  4. Dankbarkeit ist die geringste der Tugenden, Undank das schlimmste der Laster.

  5. Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun

    — Epiktet

  6. Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.

    — Konfuzius

  7. Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich am schnellsten zurück.

  8. Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.

    — Johann Heinrich Pestalozzi

  9. Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?

  10. Wünsche dir entflohene Stunden, helle Freuden nicht zurück; denn das Glück ist nie entschwunden; was verschwindet, ist kein Glück.

    — L. Schnabel

  11. Wie das Wetter an Maria Himmelfahrt, so der ganze Herbst sein mag. (15. August)

  12. Zahlen sind Symbole des Vergänglichen.

    — Oswald Spengler

  13. Fliegen die Schwalben in den Höh'n, kommt ein Wetter, das ist schön.

  14. Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.

    — Mark Twain

  15. Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …

    — Henri Poincaré

  16. Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  17. Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.

    — Voltaire

  18. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    — Ralph Waldo Emerson

  19. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    — Matthias Claudius

  20. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    — Reinhold Messner

  21. Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen

  22. So können wir zum Beispiel die Dankbarkeit in uns durch bloße Gewohnheit erregen, lebendig erhalten, ja zum Bedürfnis machen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  23. Nur die Natur tut Großes umsonst.

    — Alexander Herzen

  24. Glück ist ein illusorischer Zustand, ein sich Anklammern an Vergängliches

    — John Knittel

  25. In tausend Blumen steht die Liebesschrift geprägt, wie ist die Erde schön, wenn sie den Himmel trägt!

    — Friedrich Rückert

  26. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    — Ludwig Uhland

  27. Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang des Menschen oder Wandlung des Menschen.

    — Karl Theodor Jaspers

  28. Man ist nur einmal jung. Aber wie lange dieses eine Mal dauert, das ist die Frage.

  29. Die Natur scheint es weise eingerichtet zu haben, dass die Torheiten der Menschen schnell vorübergehen; doch die Bücher verewigen diese.

    — Michel de Montaigne

  30. Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.

    — Else Pannek

  31. Man soll dort bleiben,wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

    — William Somerset Maugham

  32. Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest anfasst.

  33. Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.

  34. Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht.

    — Christian Friedrich Hebbel

  35. Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. (07. Sept.)

  36. Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.

    — Ralph Waldo Emerson

  37. Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …

    — Henry David Thoreau

  38. Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen

  39. Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.

    — Charles Caleb Colton

  40. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.