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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 27

  1. Nichts in der Natur ist zufällig. Etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens.

    Baruch de Spinoza

  2. Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!

    Wilhelm Busch

  3. Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.

  4. Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.

  5. Lachen kann nicht zurück bringen, was Ärger vertrieben hat.

  6. In der Jugend faul, im Alter Not leidend

  7. Jede Schöpfung ist ein Wagnis

    Christian Morgenstern

  8. Wer den Pflichten der Dankbarkeit nachkommt, darf sich nicht einbilden, dankbar zu sein.

    François de la Rochefoucauld

  9. Jeder meint, sein Kuckuck singe besser als des andern Nachtigall.

  10. Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl. Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil. Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.

    Detlef von Liliencron

  11. Der Sturm sprach einst: "Ich kenne die Welt, denn ich zerpflücke sie." Da sprach der Reif: "Ich kenne die Welt, denn ich erdrücke sie." Die Sonne lacht: "Ich kenne sie besser. Ich beglücke s …

    Carmen Sylva

  12. Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …

    Hieronymus Lorm

  13. Als Soldat fürchte dich nicht vor dem Tod, als Bauer fürchte dich nicht vor dem Dung.

  14. Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt.

    Benjamin Franklin

  15. Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.

    Adalbert Stifter

  16. Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.

    Dante Alighieri

  17. Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.

    Pindar

  18. Die Tat wird vergessen, doch das Ergebnis bleibt bestehen.

    Ovid

  19. Was wir ausgaben, hatten wir, was wir verließen, verloren wir, was wir gaben, haben wir.

  20. Wie schnell endlich stürzt unter einem Nachfolger das bodenlose Gebäude zusammen, welches sein größerer Vorgänger zu rasch und prunkend, mehr zu den Zwecken seiner eigenen Phantasie als für die Dauer …

    Johann Georg Adam Forster

  21. Die Welt wird jedes Mal neu erschaffen, wenn ein Kind geboren wird. Geboren zu werden bedeutet, dass uns eine ganze Welt geschenkt wird.

  22. Das Leben ist nur ein Moment, genau wie der Tod.

    Antoine de Saint-Exupéry

  23. Ein treu Gedenken, lieb Erinnern, das ist die herrlichste der Gaben, die wir von Gott empfangen haben, das ist der goldne Zauberring, der auferstehen macht im Innern, was uns nach aussen untergin …

    Friedrich von Bodenstedt

  24. Jeder muss sein Säcklein tragen, mancher groß und mancher klein. Doch statt über Last zu klagen, solltest du zufrieden sein.

  25. Die Alten ehre stets, du bleibst nicht ewig Kind, sie waren, was du bist, und du wirst, was sie sind.

  26. Wenn Liebe ein Duft ist, so ist die Blume, die ihn entströmt, die schönste der Schöpfung

    Alfred de Musset

  27. St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. (09. Jan.)

  28. Die Lieb ist süß wie würziger Rosenduft, der unsichtbar beseelt die warme Luft und trunken macht die honigdurstigen Bienen. Doch Lieb ist kurz auch wie der Rose Tag, der schneller endet als der sü …

    Wolfgang Menzel

  29. Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.

    Francis Bacon

  30. Kein Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  31. Der Herbst ist immer unsre beste Zeit.

    Johann Wolfgang von Goethe

  32. Dankbarkeit ist dünn gesät

  33. Wer eine Wohltat zu vergelten weiß, ist mehr denn alle Schätze wert als Freund

    Sophokles

  34. Die Undankbarkeit unserer Kinder erinnert uns an die Liebe unserer Eltern.

  35. Mariä Heimsuchung wird's bestellt, wie's Wetter 40 Tage sich hält.

  36. Jede Flamme opfert sich selbst - Je schöner sie brennt, desto mehr nähert sie sich der Vernichtung, dem Erlöschen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  37. Krieg'n im Mai die Büsche Blätter, wirkt die Landschaft gleich viel netter.

  38. Schenke das, was du selbst gern empfangen würdest, und der Geist der Natur wird dich mit seinen Wohltaten überschütten an jedem Tag deines Lebens.

  39. Wer Wohltat dir erwies, sei deines Danks gewiß! Die du erwiesen, die vergiß!

  40. Einem geschenkten Gaul, sieht man nicht ins Maul. Nimm's, die Haut ist dankenswert.