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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 20

  1. Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.

    Publius Syrus

  2. Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

  3. Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen. Dafür halten sie länger.

  4. Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.

  5. Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.

  6. Wer ein Kamel liebt, muss sich mit seinen Höckern abfinden.

  7. Es sind die hübschen Vögel, die man in den Käfig sperrt

  8. Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche

  9. Vertreibe die Natur mit der Mistgabel - immer wieder wird sie zurückkehren.

    Horaz

  10. Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, ist relativ unbedeutend, verglichen mit dem, was in uns liegt.

    Oliver Wendell Holmes

  11. Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden

    François de la Rochefoucauld

  13. Es wär´ so schön gewesen, es hat nicht sollen sein

    Joseph Victor von Scheffel

  14. Hassen ist ein positiver Lebensstrom: das Verlangen nach Vernichtung, Angriff, der vom Kern ausgeht.

    Oswald Spengler

  15. Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.

    Karl Julius Weber

  16. Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.

    Johann Nepomuk Nestroy

  17. Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  18. Wir sterben des Todes und sind wie Wasser, das auf die Erde gegossen wird und das nicht wieder gesammelt werden kann; aber Gott will nicht das Leben wegnehmen.

  19. Nie stille steht die Zeit, der Augenblick entschwebt, und den du nicht benutzt, den hast du nicht gelebt

    Friedrich Rückert

  20. Es gibt so viele Dinge, die man nicht mit Geld bezahlt, wohl aber mit einem Lächeln, einer Aufmerksamkeit, einem "Danke"

  21. In jüngern Tagen war ich des Morgens froh, des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin, beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch heilig und heiter ist mir sein Ende

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  22. Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.

  23. Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen oder, was dasselbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen

    Friedrich Nietzsche

  24. Jeden Morgen sich ins Sterben hineindenken, das lehrt uns, den neuen Tag richtig schätzen - nicht zu gering, weil er ein köstliches Geschenk ist; nicht zu hoch, weil er heute noch vergeht.

    Peter Rosegger

  25. Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.

  26. Es geht ewig zu Ende, und im Ende keimt ewig der Anfang

    Peter Rosegger

  27. Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten

  28. Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.

  29. Besser karg als arg

  30. Dankbarkeit gefällt, Undank hat die ganze Welt.

  31. Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.

    Theodor Fontane

  32. Jeder glückliche Augenblick ist eine Gnade und muss zum Danke stimmen.

    Theodor Fontane

  33. Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.

    Friedrich Rückert

  34. Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)

  35. Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)

  36. Kommt der Zorn, geht der Verstand.

  37. Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.

    Jean Paul

  38. Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.

  39. Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.

    John Ruskin

  40. Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.

    François de la Rochefoucauld