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September Sprüche

2158 Sprüche — Seite 37

  1. Das Pferd stirbt oft, eh das Gras wächst.

  2. Stirb nicht, lieber Hengst, es kommt die Zeit, wo Gras wächst.

  3. Wenn die Schwalben fliegen, so bleiben hier die Fliegen.

  4. Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.

  5. Vogelfang gehört zum Wildbann.

  6. Mit der Logik allein ist die menschliche Natur nicht zu besiegen. Die Logik sieht drei Möglichkeiten, dabei gibt es ihrer eine Million

    Fjodor M. Dostojewski

  7. Naturnotwendig will der Mensch das Gute.

    Thomas von Aquin

  8. Es muss ein Loch geben, bevor der Wind durchpfeifen kann.

  9. Ein Unwetter währt keinen ganzen Tag.

    Laotse

  10. Die Jugend zeigt den Mann an, so wie der Morgen den Tag ankündigt.

    John Milton

  11. Die menschliche Hand bedeutet menschliche Macht: Mit dem durchgeistigten Handeln der Hand ist der Mensch der Natur gegenüber gefährlich geworden.

    Oswald Spengler

  12. Es liegt tief in der Natur des Menschen, dass er alles essen will, was er liebt.

    Oswald Spengler

  13. Der Mensch, der gleicht dem Aprilwetter, welches bald schön, bald wild, bald warm, bald kalt, bald trocken, bald naß, bald Sonne, bald Regen, bald Riesel, bald Schnee, bald Blumen, bald Klee.

    Abraham a Sancta Clara

  14. Genaugenommen ist das Dichten ein Naturvorgang; wie der Apfel auf dem Baum reift und wie das Ei aus der Henne kommt, so reift das Werk im Dichter, und so bewegt es sich aus ihm heraus.

    Victor Auburtin

  15. Man kann beobachten, dass eines jeden Menschen Sehnsucht nach derjenigen Gegend reist, in welcher er das meiste und kräftigste Licht und die sattesten Farben wahrgenommen hat.

    Carl Spitteler

  16. Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

  17. Wer bist du, Mensch? Ein Garten voller Disteln. Is nit gnug das. Eine Rose voller Dornen. Is noch nit gnug. Ein Himmel voller Finsternis.

    Abraham a Sancta Clara

  18. Gnade und Tugend bilden die Ordnung der Natur nach, die kraft göttlicher Weisheit gegründet ist.

    Thomas von Aquin

  19. Die Welt ist wie ein Meer; ein jeder geht und fischt, nur dass den Walfisch der, den Stockfisch er erwischt.

    Friedrich von Logau

  20. Es gibt nichts Wunderbareres, nichts, was die Weisheit des Schöpfers bei den Verständigen heller bezeugt, als die Bewegung der fünf Planeten.

    Johannes Kepler

  21. In jedem Aug', in dem die Liebe glüht, ist auch die Blume Schönheit aufgeblüht.

    Otto von Leixner

  22. Man mag über Naturschönheiten die Achseln zucken, es ist doch herrlich für ein Volk, ein schönes Land zu besitzen, wenn es auch arm ist.

    Fridtjof Nansen

  23. Willst du einen guten Ruf haben, so triff niemals die Sonne in deinem Bett

  24. Rosen pflücke, Rosen blühn Morgen ist nicht heut! Keine Stunde laß entfliehen, Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  25. Alle Wesen leben vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf, die Pflanze selbst, kehrt freudig sich zum Licht.

    Friedrich von Schiller

  26. Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

  27. Dass sich die Wogen senken und heben, das ist eben des Meeres Leben. Und dass es hofft von Tag zu Tag, das ist des Herzens Wellenschlag

    Friedrich Rückert

  28. Es blüht ein Blümchen irgendwo, in einem stillen Tal, das schmeichelt Aug und Herz so froh wie Abendsonnenstrahl.

    Gottfried August Bürger

  29. Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!

    Nicolas Chamfort

  30. Keinen Geist kann man so umfassend lieben wie die Natur.

    Edvard Grieg

  31. Ein Drittel der menschlichen Schönheit ist Natur, zwei Drittel sind Aufmachung.

  32. Das Licht vom Himmel lässt sich nicht versprengen, noch lässt der Sonnenaufgang sich verhängen mit Purpurmänteln oder dunklen Kutten.

    Nikolaus Lenau

  33. Die ganze Natur ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln.

    Immanuel Kant

  34. Mit den Landschaften ist es wie mit den Blumen: Jede fremde dünkt uns die schönste.

    Michel de Montaigne

  35. Das Alter ist das Abendrot des Himmels.

  36. Wenn wir die Natur beobachten, stellen wir fest, dass sie die Seele des Menschen in seinem Körper wie in einem weiträumigen Palast untergebracht hat - allerdings nicht immer in den schönsten Quart …

    Denis Diderot

  37. Gerade der schöpferische Mensch wird immer auf die Natur zurückgreifen, um menschliche Formeln durch neues Leben zu erfüllen oder zu sprengen

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  38. So ein Spinnentüchlein voll Regentropfen - wer macht das nach?

    Christian Morgenstern

  39. Meine Leiden sind das Werk der Natur, mein Glück aber ist mein Werk.

    Jean-Jacques Rousseau

  40. Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.

    Johann Wolfgang von Goethe