September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 7
Nimm die Zahl deiner Jahre mit Freundlichkeit an und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.
Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele
— Anton Tschechow
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum
Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich schon viel verziehen hat
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Wäre das Wort „Danke“ das einzige Gebet, das Du je sprichst, so würde es genügen.
— Eckhart von Hochheim
Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.
— Theodor Fontane
Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Nimm dir ein Beispiel an der Natur, selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten. Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.
Das alte Jahr schließt seine Pforten, man dreht sich um und schaut zurück, ob gut es oder schlecht geworden, man sieht es nun auf einen Blick
So vor fünfundzwanzig Jahren standet ihr am Traualtar. Und der Zukunft Tage waren euch und andren noch nicht klar. Aber heut im Freundeskreise schaut ihr zurück auf eure Reise, für das Ziel, d …
— Franz Grillparzer
Unrecht ist gegraben in Metall. Wohltat in die Flut geschrieben.
Heimat ist Heimat - und wenn sie noch so klein ist.
Gedenke der Quelle, wenn du trinkst.
Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.
— Friedrich von Bodelschwingh
Sich Sorgen zu machen heißt, die Wolken von morgen über die Sonne von heute zu ziehen.
Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer. Aber gegen die besten Lehrer ist man immer undankbar
— Friedrich Nietzsche
Staatsmänner und schöne Frauen haben kein Gefühl für ihren allmählichen Verfall.
— Philip Chesterfield
Wer die Menschen ruinieren will, braucht ihnen nur alles zu erlauben.
— Napoleon
Die Liebe kann, wie das Feuer, nicht ohne ständigen Antrieb bestehen; sie hört auf zu leben, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten.
— François de la Rochefoucauld
Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.
— Horaz
Wem man alles verziehen hat, mit dem ist man fertig.
— Sigmund Freud
Hoffnung schöpfen aus der Schönheit der Natur, das geht auch im Spätherbst bei immer weniger Licht und Sonne
Die Sterne fürchten sich nicht, wie Leuchtkäfer zu erscheinen.
— Rabindranath Tagore
Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.
— Selma Lagerlöf
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.
— Christian Morgenstern
Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.
— Gottfried Keller
Hat der Abend auch keine Sonne, so hat er doch Sterne
— Karl Friedrich Wilhelm Wander
Ein Freund ist schwer zu finden und leicht zu verlieren.
Dank ist keine Erniedrigung, sondern ein Zeichen hellen Verstandes.
— Jeremias Gotthelf
Ein Häuchen aus Rosen, aus Veilchen die Tür. Die Zimmer voll Liebe, das wünsche ich Dir.
Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.
— Seneca
Tradition heißt nicht, Asche aufzubewahren, sondern die Flamme am Brennen zu halten.
— Jean Jaurès
Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über Deinem Haus stehen.
Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.
— Georg Simmel
Erst müssen die raueren Stürme, die den Frühling ankündigen, verbraust sein, ehe die Blüte hervordringt.
— Wilhelm Schulz
Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.
— Mark Twain
Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.
Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern dass man nicht mehr jung ist
— Oscar Wilde