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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 32

  1. Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)

  2. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

  3. Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

    Christian Morgenstern

  4. O Menschenherz, was ist Dein Glück? Ein rätselhaft geborner und, kaum gegrüßt, verlorner unwiederholter Augenblick.

    Nikolaus Lenau

  5. Der Mensch ist dazu bestimmt, den Sturz seiner Götter zu überleben.

    David Herbert Lawrence

  6. Sag danke, kleiner Mensch, für den Strom der Liebe, der leise durch die Welt geht.

  7. Genieße, was dir Gott beschieden; entbehre gern, was du nicht hast; ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last

    Christian Fürchtegott Gellert

  8. Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.

  9. Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.

    Théodore Simon Jouffroy

  10. Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus.

    Max Planck

  11. Der Mensch sieht oft nur zu spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war und wie groß das verkannte Herz.

    Jean Paul

  12. Dank ist keine Erniedrigung, sondern ein Zeichen hellen Verstandes, welcher die Verhältnisse erkennt, und ein Zeichen eines guten Gemütes, welches der Liebe fähig ist. Denn wer nicht danken kann, …

    Jeremias Gotthelf

  13. Mit der Schule, Hetz und Qual wird es bald zu Ende gehen. Halte hoch das Ideal: Echte Freundschaft muss bestehen!

  14. Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so Unfassliches wie das Morgen- und Abendrot.

    Henry David Thoreau

  15. Ein Baum wird noch lange kein Krokodil, wenn er jahrelang im Niger treibt.

  16. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  17. Die Jahre werden vergehen, wenn wir uns nicht mehr sehen. Doch als Erinnerung an mich, schreib ich diesen Vers für dich.

  18. Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden; wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.

  19. Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.

  20. Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine nicht, und die heißt Vergissmeinnicht.

  21. Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.

  22. Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.

  23. Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst, verzerrst noch wütend dein Gesicht, bedenke - was du auch versuchst: Das Wetter int'ressiert es nicht

    Karl-Heinz Söhler

  24. Ein voller Bauch studiert nicht gern

  25. Der Dank ist für kleine Seelen eine drückende Last, für edle Herzen ein Bedürfnis.

    Georg Christoph Lichtenberg

  26. Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.

  27. Wie der Basillus, so der September. (02. Jan.)

  28. Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.

  29. Der Honig ist nicht weit vom Stachel

  30. Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. (17. Nov.)

  31. Den Esel will jedermann reiten.

  32. Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.

  33. Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.

  34. Beim Jauche-Fahr'n vergeht der Spass, fällt das Toupet ins Jauchefass!

  35. Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?

    Ralph Waldo Emerson

  36. Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.

  37. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht.

  38. Unser ganzes Leben ist ein nie wiederkehrender Geburtstag, den wir darum heiliger und freudiger begehen sollen.

    Jean Paul

  39. Das Leben gleicht einem Buche; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann.

    Jean Paul

  40. Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, weitet sich meine Seele in der Ehrfurcht vor dem Schöpfer

    Mahatma Gandhi