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September Sprüche

2158 Sprüche — Seite 52

  1. Auf großen Raum pflanz' einen Baum und pflege sein, er bringt dir's ein.

  2. Blüh'n die Disteln reich und voll, ein schöner Herbst dir blühen soll.

  3. Blüte schnell und ohne Regen, verspricht beim Obste großen Segen.

  4. Nun fängt das Laub zu stehen an, die Vögel haben das Legen getan.

  5. Frißt der Hund viel grünes Gras, gibt es bald von oben was.

  6. Rüttelt der Orkan am Haus hängt man keine Wäsche raus!

  7. Der Nebel, wenn er steigend sich erhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt.

  8. Der Winter bringt zweierlei auf einmal: weiße Tage und schwarze Nächte.

  9. Der Hund, dem man einen Maulkorb anlegt, bellt mit dem Hintern.

    Christian Johann Heinrich Heine

  10. Die Katze schmeichelt uns nicht, sie lässt sich von uns schmeicheln.

    Antoine de Rivarol

  11. Setz einen Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in den schwarzen Pfuhl.

    Wilhelm Müller

  12. Auch der größte Hund war einmal ein Welpe

    Joaquin Miller

  13. Disteln sind dem Esel lieber als Rosen

  14. Jeder Lenz bringt neue Lieder, jeder Tag bringt neues Licht. Vieles in der Welt kehrt wieder, doch die schöne Schulzeit nicht.

  15. ...... lerne Menschen kennen, denn sie sind veränderlich. Die dich heute Freundin nennen, schimpfen morgen über dich.

  16. Warte mit dem Lächeln nicht, bis du glücklich bist, denn es könnte ja passieren, dass du dann gestorben bist.

  17. Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.

  18. Die Gedanken kommen wieder, die Überzeugungen pflanzen sich fort, die Zustände gehen unwiederbringlich vorüber.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Ist es das Gute selbst an der schlimmsten Zeit, dass sie vergeht, ist eben dies das Schlimme auch an der besten

    Dante Alighieri

  20. Fernsehen. Fern von der Realität und jeglichem Sachverstand das nahende Ende sehen.

    Julian Scharnau

  21. Wenn nur die Zeit nicht so verginge, aber sie vergeht so wahnsinnig.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  22. Je mehr sich Glück auf Glück häuft, desto mehr Gefahren laufen sie, auszugleiten und alle miteinander niederzustürzen.

    Baltasar Gracián y Morales

  23. Zügellosigkeit hat zur natürlichen Folge Erschlaffung, Missbrauch der Freiheit den Verlust derselben.

    Friedrich von Schlegel

  24. Die Entsagungen sind vergänglich, ihr Lohn aber bleibt beständig.

    Jean-Jacques Rousseau

  25. Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endigt mit Asche

  26. Schönheit ist wie eine Leibrente; wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung

    August von Kotzebue

  27. Wer eine neue wissenschaftliche Wahrheit entdeckt, musste vorher fast alles, was er getan hatte, zerstören.

    José Ortega y Gasset

  28. Lass uns heute Träume pflücken von dem Lebensbaum. Morgen ist es vielleicht zu spät, und alles bleibt ein Traum.

  29. Ein Tontopf wird früher oder später brechen, ein Feldherr früher oder später fallen.

  30. Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neueren sind es gleich bei der Entstehung.

    Friedrich von Schlegel

  31. Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus Kohle springt und verlischt.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  32. Schönheit ist Gesetzmäßigkeit. Schönheit erscheint, solange die Gesetzmäßigkeit empfunden wird. Sie schwindet, wenn unsere Sinne die Gesetzmäßigkeit nicht mehr erkennen.

    Walter Rathenau

  33. Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.

    Friedrich von Schiller

  34. Das Leben besteht nicht aus siebzig Jahren, sondern die siebzig Jahre bestehen aus einem fortwehenden Leben, und man hat allemal gelebt und genug gelebt, man sterbe, wann man will.

    Jean Paul

  35. Das Alte wird nie alt, es wird nur alt das Neue.

    Friedrich Rückert

  36. Alles, was in der Welt verdorben worden ist, das ist aus guten Gründen verdorben worden.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  37. Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  38. Ein jeder Tag bricht dir was ab von deiner Schönheit bis ins Grab.

    H. J. Christoph von Grimmelshausen

  39. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen, und es kommt ein anderer Tag.

    Theodor Fontane

  40. Sobald die Demokratie das, was sie sucht, die Gleichheit, erreicht hat, so gibt sie wohlfreien Preises die Freiheit auf

    Francois René de Chateaubriand