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September Sprüche

2158 Sprüche — Seite 41

  1. Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören

    Malwida von Meysenbug

  2. Ich liebe die Welt, die Sonne, die Erde, die Blumen, die Vergnügungen, die Jugend, die Schönheit; ich habe Durst nach Glück!

    Malwida von Meysenbug

  3. Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt …

    Honoré de Balzac

  4. Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer

    Jean Paul

  5. Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern grossen Gehalt bietet.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten

    Joseph Joubert

  7. Ideen und Pläne sind wie Pflanzen. Eines Tages werden sie Früchte tragen.

  8. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.

  9. Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.

    Philipp Otto Runge

  10. Wie der Geist in den Blumen ist, so ist er auch in den Bäumen

    Philipp Otto Runge

  11. Die Freude, die wir an den Blumen haben, das ist noch ordentlich vom Paradiese her.

    Philipp Otto Runge

  12. Wer sieht nicht Geister auf den Wolken beim Untergang der Sonne?

    Philipp Otto Runge

  13. Der Morgen ist die grenzenlose Erleuchtung des Universums

    Philipp Otto Runge

  14. Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.

    Manfred Kyber

  15. Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.

    Robert Herrick

  16. Die große schweigende Rednerin Natur hat allein für unsere Schmerzen das rechte Wort.

    August Pauly

  17. Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.

    August Pauly

  18. Die Wolken: die Schauspieler der Lüfte.

    August Pauly

  19. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

    August Pauly

  20. Wo können wir uns wohl dem Schöpfer näher wähnen, als wenn der Schöpfung Pracht hervorruft Wonnentränen?

    Heinrich Martin

  21. Bildung ruht auf drei mächtigen Säulen: Geist, Natur und Kunst.

    Heinrich Martin

  22. Der von Einbildungskraft entblösste Verstand möchte selbst die Natur abschätzig behandeln, wenn sie nur nicht stärker wäre als er.

    Germaine Madame de Stael

  23. Ich glaube fest, dass jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.

    William Wordsworth

  24. Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  25. Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben.

    Jakob Wassermann

  26. Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.

    Ella Wheeler Wilcox

  27. Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  28. Ein Baum, der umfällt, macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst

  29. Es ist gut, wenn wir uns erinnern, dass das Universum – mit einer kleinen, unscheinbaren Ausnahme – sich aus den anderen zusammensetzt.

    Oliver Wendell Holmes

  30. Die Kirche sagt: Die Erde ist eine Scheibe. Ich aber weiß, dass sie rund ist, da ich ihren Schatten auf dem Mond gesehen habe; und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten, als in die Kirche.

    Ferdinand Magellan

  31. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein Kamel macht eine Wüste!

    Alfred Capus

  32. Wenn es im Süden einen Lügner gibt, so gibt es einen einzigen: die Sonne. Was sie beleuchtet wird übergroß.

    Alphonse Daudet

  33. Die Formen der Natur sind nur ein Wörterbuch, in dem der Künstler nachschlägt, um seine eigenen Vorstellungen zu verstärken.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  34. Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  35. Raubvögel singen nicht.

  36. Eine toten Löwen kann man leicht prügeln.

  37. Schöne Äpfel sind auch wohl sauer.

  38. Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.

  39. Viele Bächlein machen auch einen Strom.

  40. Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.