September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 41
Man tritt den Frosch so lange, dass er pfeift.
Was ein Frosch werden will, muss erst ein Kühleskopp gewesen sein.
Er kann nichts dazu, dass die Frösche keine Schwänze haben.
Stirbt der Fuchs, so gilt der Balg.
Es ist ein armer Fuchs, der nur e i n Loch hat.
Man schickt Füchse aus, um Füchse zu fangen.
Die Gänse gehen überall barfuß.
Blinder Gaul geht grade zu.
Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.
Beschert Gott den Hasen, beschert er auch den Rasen.
Sieh auf die Hühner und nicht auf die Nester.
Was zum Huhn geboren ist, scharrt nimmer vor sich.
Es gibt mehr als einen bunten Hund.
Die Katze läßt das Mausen nicht.
Katzenkinder lernen wohl mausen.
Keine Katze so glatt, sie hat scharfe Nägel.
So man nicht Kauzen hat, muss man mit Eulen beizen.
Er wird ein gelehrter Kauz werden, wenn er unter die Stoßvögel kommt.
Eine Krähe hackt der anderen kein Aug aus.
Eine Krähe heckt keine Turteltaube.
Die Krähe will's mit dem Adler wagen.
Die Krähe läßt ihr hüpfen nicht.
Fliegende Krähe findet allzeit etwas.
Den Krebs straft man nicht mit ersäufen.
Krebse man ißt, wenn kein R im Monat ist.
Der Kuckuck ruft seinen eigenen Namen.
Alle Kühe sind Kälber gewesen.
Vier Kühe gewartet sind besser als acht schlecht gewartet.
Es gibt mehr als eine bunte Kuh.
Wenig Kühe, wenig Mühe.
Der da hat die Kühe, der hab' auch die Mühe.
Schenkt man dir die Kuh, lauf mit dem Halfter zu.
St. Niklas beschert die Kuh, aber nicht den Strick dazu.
Lamm, Lamm! ist des Wolfes Vesperglocke.
Wenn Lämmer einmal neben Wölfen grasen, scheint eine andere Sonne.
Steht er doch da, als wenn er lammen wollte!
Man braucht nicht Läuse in den Pelz zu setzen, sie kommen von selber hinein.
Wenn die Laus einmal im Pelz sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen.
Sie vermachen sich wie die Läuse im Pelz.
Die Laus, die erst in den Pelz kommt, ist schlimmer, als die darin gewachsen ist.