September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 16
Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.
— Wilhelm Raabe
Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.
— John Burroughs
Willst Du das Glück kennen lernen, werde so still, dass Du das sich Öffnen der Blüte hörst.
Im Leben ist's wie am Himmel. Eben dadurch, dass Sternbilder auf der einen Seite runter sinken, müssen neue auf der anderen herauf.
— Jean Paul
Denk ich an dich und du an mich, vergessen wir uns beide nicht.
Die stürmischen Wellen an der unruhigen Oberfläche lassen die Tiefen des Ozeans unberührt. Und dem, der an größeren und ewigeren Wirklichkeiten Halt findet, erscheinen die häufigen Wechselfälle sein …
— William James
Kein größerer Schmerz, als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück
— Dante Alighieri
Vergossenes Wasser lässt sich nicht zurückholen.
Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
— Jean-Paul Sartre
Frühere Zeiten hält man immer für die besseren.
— Achim von Arnim
Ein jedes Werk, das nicht auf Liebe gegründet ist, trägt den Keim des Todes in sich und geht seinem Ruin entgegen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Es gibt zwei schöne Dinge auf der Welt: Erinnern und Vergessen. Und zwei häßliche: Erinnern und Vergessen.
— Alexander Roda Roda
Die ganze gegenwärtige Zeit ist ein Punkt der Ewigkeit.
— Mark Aurel
Eine Frau ohne Rivalin altert schnell.
— Charles Baudelaire
Diese Welt ist nur eine Brücke. Gehe darüber, aber baue dein Haus nicht darauf.
Jede Stunde, die wir leben, ist eine Sterbestunde für irgendwen.
— Anton Wildgans
Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.
Das Undankbarste, weil Unklügste, was es gibt ist Dank erwarten oder verlangen!
— Theodor Fontane
Alles, was Natur an Gutem schenken kann, schenkt sie uns in Fülle. Und dazu die Begabung, all das zu genießen
Wer das Leben geniessen will, soll sich immer vor Augen halten: Geboren werden bedeutet nur zu Sterben beginnen.
— Théophile Gautier
Freundschaft heißt vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.
— Alexandre Dumas
Viel Nebel im September über Tal und Höh', bringen im Winter tiefen Schnee.
Wenn sich unsere Wege trennen und wir uns nicht mehr kennen, dann wollen wir doch dankbar sein, dass wir einst durften beisammen sein.
Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sag Dank, und nimm es hin ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum Du Dich bemühst, möge Dir gelingen …
— Wilhelm Busch
Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das grüne Blatt. (25. Nov.)
Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und die Nachtigall. (14. April)
Hat St. Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä'n. (25. April)
Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.
Die See kann nicht mit einem Scheffel gemessen werden.
Die Natur schafft die Begabung, und das Schicksal hebt sie heraus.
— François de la Rochefoucauld
Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und misstrauisch und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.
— Nicolaus Machiavelli
Freunde gibt's genug, aber sie sind wie die Sonnenuhr, die solange ihren Dienst versieht, wie die goldene Sonne zu scheinen pflegt. Sobald aber die Sonne untergeht, ist auch bei ihr alles aus.
— Abraham a Sancta Clara
Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt, die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid, da sollst du auferstehen in junger Herr …
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.
— Christian Friedrich Hebbel
Mach dir nicht vor, du wolltest Irrtümer in der Natur verbessern. In der Natur ist kein Irrtum, sondern der Irrtum ist in dir.
— Leonardo da Vinci
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Kotzt der Bauer über'n Trekker, war die Brotzeit nicht sehr lecker!
Fehlen Fliegen auf dem Klo, sind sie wohl grad anderswo.
Sagt das Schwein beim Schlachten: 'Au!' knurrt der Bauer: 'Dumme Sau!"
Will der Bauer schneller pflügen, tät ein Porsche schon genügen.