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Sprüche über Tiere

869 Sprüche — Seite 15

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Wer nicht ernähren will die Katzen, muss ernähren Mäus und Ratzen.

  2. Der wesentliche Unterschied zwischen einer Katze und einer Lüge besteht darin, dass eine Katze nur neun Leben hat.

    Mark Twain

  3. Den Esel meint man, den Sack schlägt man

  4. Der Mensch ist das einzige Tier, das freundschaftlichen Verkehr mit seinen Opfern pflegen kann bis es sie verspeist.

    Samuel Butler

  5. Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn Ihre Körper verschieden sind.

    Hippokrates von Kós

  6. Ein reizbarer Mensch gleicht einem verkehrt eingerollten Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.

    Albert Schweitzer

  7. Es sind die hübschen Vögel, die man in den Käfig sperrt

  8. Wer ein Kamel liebt, muss sich mit seinen Höckern abfinden.

  9. Es lebt der Eisbär in Sibirien, es lebt in Afrika das Gnu, es lebt der Säufer in Delirien, in meinem Herzen lebst nur du.

  10. Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biß einen gewissen Widerstand entgegen.

    Gilbert Keith Chesterton

  11. Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.

    Carl Hilty

  12. Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

    Blaise Pascal

  13. Wer zur Geliebten geht, der spürt nicht, wie die Mücken stechen

    Maxim Gorki

  14. Wir haben Dir Deinen Namen gegeben. Unser ganzes Herz! Unser ganzes Leben! Unser Sonnenschein! Unser Seelenstrahl! Unser Hoffen, Sehnen und Verlangen! Unsere Wünsche, Glauben, Zweifel und Bangen!

  15. Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

  16. Die Wahrheit über Katzen erfährt man von den Mäusen

    Henry Ford

  17. Wenn das Schwein am fettesten ist, hat es den Metzger am meisten zu fürchten.

    Abraham a Sancta Clara

  18. Eine Katze, die einen Kanarienvogel gefressen hat, kann deshalb noch nicht singen

  19. Alle Fische legen Eier. Die russischen sogar Kaviar.

  20. Lebe fröhlich, lebe heiter, wie die Schwalbe am Blitzableiter. Lebe glücklich, lebe froh, wie die Maus im Haferstroh.