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Sprüche über Tiere

1063 Sprüche — Seite 2

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Halte dich an Gott. Mache es wie der Vogel, der nicht aufhört zu singen, auch wenn der Ast bricht. Denn er weiß, dass er Flügel hat.

    Don Bosco

  2. Wind und der Regen, Steine, Bäume, Tiere, sogar kleine Insekten wie Ameisen und Grashüpfer. Wir versuchen sie zu verstehen, nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen, und ein winziger Hinweis gen …

  3. Solange der Adler jagt und fliegt, lebt diese Welt. Doch fliegt und jagt der Adler nicht mehr, stirbt diese Welt

  4. Ich wünsche dir die Fröhlichkeit eines Vogels am Ebereschenbaum am Morgen, die Lebensfreude eines Fohlens auf der Koppel am Mittag, die Gelassenheit eines Schafes auf der Weide am Abend

  5. Wenn über eine dumme Sache nun endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher irgendein Kamel, das alles wieder runterfrißt.

  6. Ein Hund hat die Seele eines Philosophen.

    Platon

  7. Man soll Fische nicht mit Erdbeeren und Schlagsahne ködern, bloß weil man selbst gern Erdbeeren mit Schlagsahne ißt.

    Andrew Carnegie

  8. Wer Hunde liebt, muss auch die Flöhe mit in Kauf nehmen

  9. Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

  10. Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun.

    Kurt Tucholsky

  11. Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.

  12. Gesetze sind wie Spinnweben, in denen kleine Fliegen sich fangen, aber keine Wespen oder Hornissen.

    Jonathan Swift

  13. Man kann gar wohl fragen: Was wäre der Mensch ohne Tiere? Aber nicht umgekehrt: Was wären die Tiere ohne den Menschen?

    Christian Friedrich Hebbel

  14. Gedanken springen wie Flöhe von einem zum andern, aber sie beißen nicht jeden.

    George Bernard Shaw

  15. Wie öde ein Garten, wo keine Nachtigall schlägt. Wie traurig ein Leben, das keine Liebe bewegt.

  16. Sei dankbar den Tieren - sie sind der Ursprung Deiner Kraft.

  17. Wer Tiere quält ist unbeseelt, weil Gottes guter Geist ihm fehlt

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.

    Erasmus von Rotterdam

  19. Eine Mücke kann dem Löwen mehr zu schaffen machen, als ein Löwe der Mücke

    Selma Lagerlöf

  20. Die Ankunft eines guten Clowns ist für eine ganze Stadt heilsamer, als die Ankunft von 30 mit Medikamenten beladenen Eseln.

    Thomas Sydenham