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Sprüche über Tiere

1063 Sprüche — Seite 7

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Die meisten Hühner werden schon als Eier in die Pfanne gehauen!

  2. Auch der beste Gaul stolpert einmal

  3. Ohne Hirten wird aus Schafen nie eine Herde.

  4. Ich bin überzeugt, dass Hunde im Grunde denken, die Menschen seien verrückt.

    John Steinbeck

  5. Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist; das Tier lacht nicht.

    Gottfried Keller

  6. Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.

    Abraham Lincoln

  7. Ein schäbiges Kamel trägt immer noch die Lasten vieler Esel

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.

    Kurt Tucholsky

  9. Auch das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk

    Leonardo da Vinci

  10. Eine lahme Katze ist mehr wert als ein schnelles Pferd, wenn der Palast voller Mäuse ist.

  11. Das ist der Unterschied zwischen Tier und Mensch, dass dieser auch ein Sonntagskleid hat.

    Martin Luther

  12. Der Wal ist stumm, das Reh ist scheu, die Kuh ist dumm, und ich bin treu!

  13. Wer den Fuchs fangen will, muss mit den Hühnern aufstehen

  14. Der alte Rabe lacht über die Schwärze des Schweins, weiß aber nicht wie hässlich er selber ist.

  15. Die Hunde haben mehr Spaß an den Menschen als diese an den Hunden, weil der Mensch offenkundig der Komischere der beiden Kreaturen ist.

    James Thurber

  16. Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr.

  17. Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen

    Albert Schweitzer

  18. Bernhardiner ist das letzte, was ich sein möchte. Dauernd die Flasche am Hals, und niemals trinken dürfen!

    Joachim Ringelnatz

  19. Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.

    Saadi Moscharrefoddin

  20. Versuche nie, ein Kamel von der Last seiner Höcker zu befreien, sonst befreist du es womöglich davon, ein Kamel zu sein

    Gilbert Keith Chesterton