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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 117

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. So ein ordentlicher Krach macht das Leben pikant.

    — John Knittel

  2. Nackt ward ich zur Welt geboren, nackt scharrt man in's Grab mich ein: Also hab' ich durch mein Sein nichts gewonnen, nichts verloren.

    — Aloys Blumauer

  3. Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.

    — Albrecht Dürer

  4. Jetzt muss der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter wieder unser Leben erfüllen.

    — Friedrich Ebert

  5. Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt.

    — Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  6. Glück hängt nicht in der Luft, es wird mit den Händen geschaffen

  7. Wer sich darauf versteht das Leben zu genießen, muss keine Reichtümer anhäufen.

  8. Die Ideen entzünden einander wie die elektrischen Funken.

    — Johann Jakob Engel

  9. Ich weiss, dass das Leben wirklich immer wieder von vorn anfängt, immer wieder, und man ist wieder jung.

    — Franziska Gräfin zu Reventlow

  10. Man muß das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.

    — Iwan Turgenjew

  11. Von Fröschen darf man keine Choräle erwarten.

  12. Ein Mann ist oft noch zu jung, um zu heiraten, aber nie zu alt, um zu lieben

  13. Wie ist jede, aber auch jede Sprache schön, wenn in ihr nicht geschwätzt, sondern gesagt wird.

    — Christian Morgenstern

  14. Ich spiele jetzt die Rolle eines Kunstmäzens und lasse mir vom lieben Gott täglich schöne Werke vormalen.

    — Hans Thoma

  15. Der schlechte Ruf gleicht dem zunehmenden Mond

  16. Der Mensch hat nicht ein und dasselbe Leben. Er hat viele Leben hintereinander und das ist die Ursache seines Unglücks

    — Francois René de Chateaubriand

  17. Die Spanier nennen die vorgerückten Jahre im Leben eines Menschen das Metallalter, weil man da Silber im Haar, Gold im Mund und Blei in den Füssen hat.

  18. Man kann mit sechzig immer noch so jung sein wie mit fünfzig, aber nur noch zwei Stunden täglich.

  19. Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten un …

    — Sir Arthur Conan Doyle

  20. Es ist schon lange einer meiner Grundsätze, dass die kleinsten Dinge bei weitem die wichtigsten sind.

    — Sir Arthur Conan Doyle