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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 72

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Der Mensch muss sich stets auf neue Überraschungen gefasst machen.

    Max Planck

  2. Ein Pferd von dreißig Jahren verändert nicht mehr seinen Gang.

  3. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

    Alfred Friedrich Delp

  4. Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen, verlieren wir einen entscheidenden Bestandteil unseres Lebens. Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen.

    Martin Buber

  5. Hab keine Angst, dass das Leben einmal zu Ende geht. Hab eher Angst, dass es nie richtig anfängt.

    John Henry Newman

  6. Wir sind höflich aus Stolz

    Charles-Louis de Montesquieu

  7. Das Leben wird schließlich mit dem Tode bestraft.

    Wilhelm Busch

  8. "Pietät" ist unter Umständen die raffinierteste Art des Egoismus.

    Hermann Sudermann

  9. Wer Freude vervielfachen will, muss sie teilen.

    Pythagoras

  10. Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: geboren werden, leben und sterben. Aber er merkt nicht, wenn er geboren wird. Er leidet, wenn er stirbt. Und er vergisst zu leben.

    Jean de la Bruyère

  11. Mancher hat im Leben viel Glück gehabt und ist doch niemals glücklich gewesen.

    Johann Gottfried Herder

  12. Bei einer liebenden Frau hat die Vernunft nur wenig zu sagen.

    John Knittel

  13. Die, die von Sterben reden, leben am längsten.

    John Knittel

  14. Am Leben zu sein, heißt Narben tragen.

    John Steinbeck

  15. Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

    Hans Christian Andersen

  16. Es ist gar viel leichter, ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.

    Albrecht Dürer

  17. Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer.

    Philippe Destouches

  18. Besser ein freier Teufel, als ein gebundener Engel.

    Peter Hille

  19. Geduld ist die Pforte der Freude.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  20. Lohnt es sich mit dem Vorgesetzten zu streiten, wenn man innerlich sowieso Recht hat?