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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 30

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Wenn zwei Verantwortung tragen, ist keiner verantwortlich.

  2. Wahres Leben ist Lauschen des Herzens auf die Klänge der Ewigkeit.

    Friedrich von Bodelschwingh

  3. Die sich lieben, begegnen sich einander häufig.

  4. Wer aus dem Sturm heimkommt hat Erfahrung

  5. Wer wenig weiß, glaubt fest an das wenige

  6. Die Leidenschaften sind die Pforten der Seele.

    Baltasar Gracián y Morales

  7. Nimm dort, wo reichlich ist, und leg dort hin, wo wenig oder gar nichts ist.

  8. Leben ist aussuchen. Und man suche sich das aus, was einem erreichbar und adäquat ist, und an allem anderen gehe man vorüber.

    Kurt Tucholsky

  9. Das Leben beseitigt manchen Fehler der Erziehung und manchen Vorzug der Erziehung.

    Otto Weiss

  10. Kleine Wohltaten im rechten Augenblick können für den Empfänger sehr groß sein

    Demokrit

  11. Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.

    Théodore Simon Jouffroy

  12. Je weniger man zustande bringt, desto kürzer scheint das Leben.

    Wilhelm von Humboldt

  13. Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmesst seine Bahnen auf das Fröhlichste!

    Euripides

  14. Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

    Theodor Fontane

  15. Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.

    Novalis

  16. Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.

    Horaz

  17. Oft ist der Mensch sich selbst sein größter Feind.

    Marcus Tullius Cicero

  18. Die Wahrheit ist die Sonne des Geistes

    Marquis de Vauvenargues

  19. Wer mehr als aussergewöhnlichen Respekt verlangt, verdient auch den gewöhnlichen nicht.

    Johann Gottfried Seume

  20. Das wahre und sichtbare Glück des Lebens liegt nicht außerhalb, sondern in uns.

    Johann Peter Hebel