Sprüche über Leben
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Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.
Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.
Ein jeder Kelch verschäumt, das Schönste welkt, und nichts auf Erden währt.
— Rupert Johann Hammerling
Durch Liebe steigt aus den Ruinen ein Leben, das in Trümmern lag.
— Adolf Friedrich von Schack
An der Leine ist jeder Dackel tapfer.
Auf alle wartet ein und dieselbe Nacht.
— Horaz
Nichts auf der Welt ist elender, als eine reiche Frau zu haben
Versprich nichts! Ein gegebenes Wort ist ein Gefängnis mit unsichtbaren Gitterstäben
Wer eine Frau kennt, kennt alle Frauen; wer hundert kennt, kennt keine Frau
Wo es Brauch ist, legt man die Kuh ins Bett
Es gibt nur e i n e böse Frau auf der Welt, aber jeder glaubt, e r habe sie.
Das Bemühen zu leben währt lebenslänglich.
— Else Pannek
Gleichgültigkeit nimmt die Farbe aus dem Leben.
— Else Pannek
Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.
— Theodor Fontane
Hat dich das Leben wund geschlagen und ist der Himmel heut auch grau, verzage nicht, denn nach dunklen Tagen, erstrahlt die Welt in schönstem blau
Erwarte deine Belohnung von Gott, aber nicht vom Menschen!
Alle ungeschickten Arbeiter schimpfen auf auf ihr Werkzeug.
Die Guten lernen von den Schlechten stets mehr als die Schlechten von den Guten.
Unter Schwätzern ist der Schweiger der Klügste.
Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen.
Schau der Furcht in die Augen, und sie wird zwinkern.
Der Anker des Herzens findet tieferen Grund als der des Kopfes