Sprüche über Leben
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Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.
Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.
Männer in deinem Alter werden nicht mehr älter - sondern nur noch interessanter!
Vier Dinge kommen nicht zurück: das gesprochene Wort, der abgeschossene Pfeil, das vergangene Leben und die versäumte Gelegenheit.
Man soll sich kein Haus kaufen, sondern einen guten Nachbarn.
Es gibt keine italienische Musik, auch keine deutsche, und keine türkische - aber es gibt Musik.
— Giuseppe Verdi
Wer die Vergangenheit liebt, liebt eigentlich das Leben.
— Jean Paul
Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.
— Leo Tolstoi
Was Gott will erquicken, das läßt er nicht ersticken.
Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Wenn eine Seele aufwacht und lernt, Gott etwas heiterer ins Gesicht hineinzuschauen, was gibt das für ein neues Leben! Das kann alles neu machen und umgießen.
— Johann Albrecht Bengel
Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…
— Ludwig Anzengruber
Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Reaktionär ist ein Nachtwandler, der rückwärts geht.
— Franklin D. Roosevelt
Christus hat Recht, uns auf die Kinder zu weisen, von ihnen kann man leben lernen und selig werden.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer immer in Zerstreuungen lebt, wird fremd im eigenen Herzen
— Adolph Freiherr von Knigge
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
Liebe hört auf keine Lehre, weiß im Leben nicht ein, noch aus. Wenn es nicht eben die Liebe wäre, man sperrte sie ins Irrenhaus.
— Friedrich Halm
Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst.
— Oscar Wilde
Dein Leben sei fröhlich und heiter, kein Leiden betrübe dein Herz, das Glück sei stets dein Begleiter, nie treffe dich Kummer und Schmerz!
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
— Oscar Wilde
Das Essen ist einer der vier Zwecke des Daseins. Welches die anderen drei sind, darauf bin ich noch nicht gekommen
— Charles-Louis de Montesquieu