1598 Sprüche — Seite 12
Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.
Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
— Friedrich Nietzsche
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht.
— Albert Einstein
Im Verdauen sind zweierlei Gnaden: Die Speise schlucken und sich ihrer entladen. Jenes bedrängt, dieses erfrischt; so wunderbar ist das Leben gemischt
— Friedrich von Bodelschwingh
Bücher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen in unserem Leben sein
— Marie von Ebner-Eschenbach
Das Leben lehrt uns, mit uns und anderen weniger streng zu sein
— Johann Wolfgang von Goethe
Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.
— Hans Christian Andersen
Wenn Du für Dich den richtigen Beruf wählst, brauchst Du Dein ganzes Leben nicht zu arbeiten
Gut ist, Leben erhalten und fördern, böse ist, Leben vernichten und hemmen
— Albert Schweitzer
Der scharfsinnige Mensch ist immer tätig, der gütige in sich ruhend, der scharfsinnige hat viele Freuden, der gütige ein langes Leben.
— Konfuzius
Das Beste an der Zukunft ist, dass sie uns immer einen Tag nach dem anderen serviert wird.
— Abraham Lincoln
Es gibt nur zwei Todsünden: Die Bosheit und den Egoismus
— Rupert Johann Hammerling
Das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint
— Kurt Tucholsky
Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.
— Wilhelm Busch
Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe.
— Anselm Feuerbach
Verachtung ist die subtilste Form der Rache.
— Baltasar Gracián y Morales
Was wir Zufall nennen, ist der Zufluchtsort der Unwissenheit.
— Baruch de Spinoza
Es saust der Stock, es schwirrt die Rute. Du darfst nicht zeigen,was du bist. Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute im Grunde so zuwider ist.
— Wilhelm Busch
Bei den Frauen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder sind sie Engel - oder sie leben noch.
— Charles Baudelaire
Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.
— Buddha
So notwendig wie die Freundschaft ist nichts im Leben.
— Aristoteles