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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 39

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Reich ist, wer mit Freude leben kann.

    Else Pannek

  2. Es bedürfte zu vieler Verdienste, um das zu sein, was man von sich hält.

    Emanuel Wertheimer

  3. Glück ist, auch das zu lieben, was man tun muss, und nicht nur das, was man tun will.

  4. Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler

  5. Kommt der Ruhm, so schwindet das Gedächtnis.

  6. Die Söhne essen das Obst, und ihre Väter gleiten auf den Schalen aus.

  7. Wer weder raucht noch trinkt, wird als sehr gesunder Mensch sterben

  8. Wer sich selbst tadelt, lobt sich selbst.

  9. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  10. Die Liebe kommt auf leisen Sohlen, aber sie knallt mit den Türen, wenn sie weggeht

  11. Wir kennen jeden, nur uns selbst kaum.

    Hugo Ball

  12. Ausgehungerte Wölfe heulen, satte Schweine schlafen

  13. Wie schade, dass die Heilige Jungfrau sich nur herabläßt, Kindern und Narren zu erscheinen!

  14. Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde.

  15. Ein Schiff im Hafen ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.

  16. Alles in die Pfanne hauen ist leichter als Pfannkuchen backen.

  17. Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.

    Epiktet

  18. Wer große Ausdauer hat, bleibt immer Sieger.

  19. Wer es zuläßt, daß man ihn beleidigt, verdient es.

    Pierre Corneille

  20. Heucheln, das Wort klingt schlecht, drum nennt man es Takt.

    Carl Spitteler