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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 85

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

  2. Die Nerven - ach du lieber Gott! Die Leber wird zum Kinderspott, die Leber und der Magen; doch würd auch alles weh und wund, eh bien, bleibt nur das Herz gesund, so wollen wir's ertragen.

    Theodor Fontane

  3. Von allen Gütern, die die Weisheit sich zur Glückseeligkeit des ganzen Lebens zu verschaffen weiß, ist bei weitem das größte die Fähigkeit, sich Freunde zu erwerben.

    Epikur

  4. Gesundheit gedeiht mit der Freude am Leben.

    Thomas von Aquin

  5. Nichts kommt ohne Interesse zustande.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  6. Jeder hat seinen Lieblingsgegner. Ohne ihn wäre unser Glück nicht vollkommen.

    Le Corbusier

  7. Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig

    Albert Einstein

  8. Glück und Freude ein Leben lang; sei immer heiter und niemals bang!

  9. Unter allem, was die Weisheit zum glücklichen Leben beiträgt, von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine g …

    Epikur

  10. Das Leben verlieren ist keine große Sache; aber zusehen, wie der Sinn des Lebens aufgelöst wird, das ist unerträglich.

    Albert Camus

  11. Du hast nicht gesehen, woher du gekommen bist. Du wirst nicht sehen, wohin du gehst. Dazwischen liegt das Sichtbare - Deine Insel.

  12. Kurzum - so sprach er - ich sage bloß, wenn man den alten Erdenkloß, der, täglich teilweis aufgewärmt, langweilig präzis um die Sonne schwärmt, genau besieht und wohl betrachtet und, was darauf p …

    Wilhelm Busch

  13. Man bleibt ein Leben lang ein Schüler.

  14. Ewig musst du mich jetzt lieben, weil du von mir abgeschrieben! Doch du kannst es lassen bleiben, lässt du mich von dir abschreiben!

  15. Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Reimen kann ich nicht, ist auch nicht meine Pflicht. Was ich schreib ins Album ein, fällt gewiss auch andern ein.

  17. Es mag dir schlecht gehen, es mag dir dreckig gehen, du magst am Ende sein - du hast nur eine Chance: das Leben riskieren.

  18. Leb' dein Leben, sei fidel, und sei nimmer ein Kamel.

  19. Bruderliebe sieht oft trübe.

  20. Eine Katze hat neun Leben, wie die Zwiebel und das Weib sieben Häute.