Sprüche über Leben
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Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.
Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.
Redensarten sind gleichsam das Kleid der Gedanken.
— Johann Jakob Engel
Das große Ziel des Lebens ist nicht Wissen, sondern Handeln
— Thomas Henry Huxley
Krankenbetten machen Anbeter Gottes.
Man muss das Glück einladen, damit es kommt.
Die Liebe der Mutter zu ihren Kindern ist eine Brücke zu allem Guten: im Leben und in der Ewigkeit
Betrachte beizeiten den Lauf deines Lebens und werde dir bewusst, wie viele Flüsse darin münden, die dich stützen und nähren.
Vielfalt ist die Würze des Lebens
— Ernst von Wildenbruch
Von der Freiheit kann man auch nicht ein Stückchen abschneiden, weil die Freiheit sich sofort in diesem Stückchen zentralisieren würde.
— Michail Bakunin
Musik ist die Arithmetik der Töne, da Optik die Geometrie des Lichtes ist.
— Claude Debussy
Wunder kommen zu denen, die an sie glauben.
Das Wichtigste des ersten Schrittes ist die Richtung, nicht die Weite.
Ein guter Kaffee muss schwarz wie die Nacht, heiß wie die Liebe und so süß oder bitter wie das Leben sein.
Das Gedächtnis ist so kurz und das Leben so lang.
— Honoré de Balzac
Gleich, an welchem Punkt eines Irrweges man umkehrt, es ist immer ein Gewinn.
Talent gibt es nur als Darlehen Das Leben besteht auf Ratenzahlung
— Karl-Heinz Karius
Mit dem Glück verhält es sich wie mit den Uhren: die einfachsten gehen am besten
— Nicolas Chamfort
Jeder führt ein Doppelleben. In Taten und Gedanken. Beide Leben sind wahr. Nur den Tagebüchern darf man nicht glauben.
— David Herbert Lawrence
Und darein, woraus die Dinge entstehen, vergehen sie auch wieder, wie es bestimmt ist.
— Antiphon
Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen das gibt es nicht.
— Antiphon
Wer den Krüppel verhöhnt, der verspottet Gott.