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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 63

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Stein: ein häufig für Herzen verwendetes Material.

    Ambrose Bierce

  2. Die Zukunft zeigt sich in uns – lange bevor sie eintritt.

    Rainer Maria Rilke

  3. Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.

    Albert Camus

  4. Man steht wohl einmal am Ende des Lebens, immer aber am Anfang des Lebens.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  5. Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe.

  6. Die Gewohnheit ist eine zweite Schwerkraft

    Friedrich Georg Jünger

  7. Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  8. Das Leben ist ungerecht, aber nicht immer zu deinen Ungunsten.

    John F. Kennedy

  9. Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

    Adolph Kolping

  10. Die größten Aufgaben, die das Leben stellt, werden nicht nur durch Arbeit und Fleiß gelöst, sondern es muß eine Lust hinzukommen, die diese Arbeit zwingend macht.

    Ernst Thälmann

  11. Glückliches Kind, du ahnst noch nicht, wie wunderbar verwickelt und wechselvoll das Leben ist!

    Fridtjof Nansen

  12. Das Wichtigste im Leben ist halt doch, dass man sich eines guten Rufes erfreut. Dann kann man sich leisten, was man will!

    Don Bosco

  13. Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiter zu wandeln

    Christian Morgenstern

  14. Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.

    Vergil

  15. Alles, was im Menschen tüchtig ist, wird gesteigert, gibt er sich einer großen Aufgabe hin

    Gustav Freytag

  16. Heut sind du und ich noch Kind, doch die Zeit eilt so geschwind. Eh wir beide uns versehen, werden wir am Krückstock gehen.

  17. Französisch ist ein Unterricht, bei dem man durch die Nase spricht: but if you now speak through your nose, bist du noch lange kein Franzos!

  18. Gehorchst du stur der Obrigkeit, bekommst du keine Beulen; es gibt auch ohne Tränengas bestimmt genug zum Heulen.

  19. Das Schicksal ist ein Wirbelwind, ein armes Blatt das Menschenkind. Er treibt's zu Tal, er hebt's zum Hügel - das Blättchen rühmt sich seiner Flügel!

    Hieronymus Lorm

  20. Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.

    Marcus Tullius Cicero