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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 62

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Der Beruf ist der Weg, das Individuum auf eine Weise, die der Gesamtheit dient, vom Leben zum Tod zu bringen.

    Emil Gött

  2. Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.

    Friedrich Rückert

  3. Selbstbeherrschung trägt zu allen Erfolgen in Leben bei.

    John Knittel

  4. Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen?

    George Eliot

  5. Was einer daheim hat, das braucht er nicht aussen zu suchen.

  6. Und neigt sich auch der Abend viel zu früh mit seinen dunklen Schwingen übers Tal so war ein Leben doch ein Wunder und ein Geschenk der Liebe allzumal

  7. Wir sterben des Todes und sind wie Wasser, das auf die Erde gegossen wird und das nicht wieder gesammelt werden kann; aber Gott will nicht das Leben wegnehmen.

  8. Reue ist die Ebbe nach der Flut der Leidenschaft.

    Peter Sirius

  9. Es gibt zwei Dinge, die ein Highlander nackt mag, und eine davon ist Malt Whisky

  10. Leben = Eine Reise, die heimwärts führt

    Herman Melville

  11. Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.

    Christian Friedrich Hebbel

  12. Nie stille steht die Zeit, der Augenblick entschwebt, und den du nicht benutzt, den hast du nicht gelebt

    Friedrich Rückert

  13. Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.

    William Shakespeare

  14. Mich deucht, das Größt' bei einem Fest ist, wenn man sich's wohl schmecken lässt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer

    Oscar Wilde

  16. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

  17. Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gibt als ein Jahr gleichmäßig und einförmig dahinziehenden Lebens.

    Christian Morgenstern

  18. Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber um so weiter sieht man.

    Ingmar Bergman

  20. Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich zu überwinden.

    Carl Hilty