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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 118

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Weibern und Jungfrauen war ausgehen nie so gut, daheim bleiben war besser.

  2. Des Menschen Leben nimmt immer ab, aber seine Begierden nehmen täglich zu.

  3. Ist die Decke über den Kopf, so sind die Eheleute gleich reich

  4. Der erste am Herd setzt seinen Topf, wohin er will

  5. Des Menschen leben hängt an einem Faden.

  6. Leben heisst, auf etwas zuwandern.

    José Ortega y Gasset

  7. Wir bedürfen eines kleinen Kreises, um groß zu sein, und wir sind klein, wenn wir die Welt umfassen wollen.

    Theodor Fontane

  8. Ich bin immer - auch im Leben - für Ruhepunkte. Parks ohne Bänke können mir gestohlen bleiben.

    Theodor Fontane

  9. Zum Selbstgefühl erwachen, heißt schon frei sein.

    Johann Georg Adam Forster

  10. Kann uns etwas nicht schaden, dürfen wir ruhig die verlachen, die uns davor bewahren wollen.

    Marquis de Vauvenargues

  11. Ein gut beschriebenes Leben ist fast so selten wie ein gut gelebtes.

    Thomas Carlyle

  12. Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung.

    Max Pallenberg

  13. Der Betrunkene sagt, was der Nüchterne denkt.

  14. Mancher Baum ist schief und trägt dennoch süße Früchte.

  15. Der Schmeichler seift ein, ohne zu rasieren.

  16. Intuition ist das, was eine Frau befähigt, zwei und zwei zusammenzuzählen und zu jedem Ergebnis zu kommen, das ihr passt.

  17. Keiner ist in allem glücklich.

    Aristophanes

  18. Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.

    Emanuel Wertheimer

  19. Wer den Mut verliert im Leben, gibt sich damit selber auf. Glück kann es nicht immer geben, Schicksalsschläge nimm in kauf. Laß Dich niemals unterkriegen, denn es trügt sehr oft der Schein, lern …

  20. Kain und Abel bilden so ziemlich den ganzen Inhalt der Weltgeschichte

    Emanuel Wertheimer