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Sprüche über Leben

2733 Sprüche — Seite 55

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Ich wünsch dir alle Tage, ungelogen - keine Frage, in Schule und am Nachmittag, im Winter und am Sonnentag, im Alltag und zum Feste stets nur das Allerbeste.

  2. Ein Nachbar ist ein Mensch, der die geliehene Schneeschaufel zurückbringt, wenn er sich den Rasenmäher ausleiht

  3. Das Leben ist am schwersten drei Tage vor dem Ersten!

  4. Liebe ist blind, aber sie sieht von weitem

  5. Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  6. Alle gackern vor Freude und können's kaum fassen ... ... du hast echt noch keine Federn gelassen!

  7. Man kann den Tod eines geliebten Menschen tief und innig beklagen und doch in Hoffnung weiterleben.

    Theodor Fontane

  8. Wie wohl ist dem, der dann und wann sich etwas Schönes dichten kann!

    Wilhelm Busch

  9. Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen …

    Augustinus

  10. Wer nicht täglich seine Furcht überwindet, hat die Lektion des Lebens nicht gelernt.

    Ralph Waldo Emerson

  11. Ein Mensch besonders glücklich ist, der auch im Alltag nie vergisst, dass Freundschaft mit Geselligkeit dem Leben erst den Sinn verleiht.

  12. Lebensklugheit bedeutet: alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.

    Arthur Schnitzler

  13. Was wäre das Leben ohne Hoffnung!

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  14. Wer verborgen bleibt, hat ein schönes Leben.

    Ovid

  15. Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  16. Glück ist gar nicht mal so selten, Glück wird überall beschert, vieles kann als Glück uns gelten, was das Leben uns so lehrt.

    Clemens Brentano

  17. Was der Mensch im Innersten sein Leben lang empfindet, wahrnimmt, fühlt, denkt, begehrt - das erlebt ihm keiner nach.

    Ernst Thälmann

  18. Die, die das Leben auf Reisen verbringen, erleben, dass sie viele Reisebekanntschaften haben, aber keine Freunde.

    Seneca

  19. Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.

    Hippokrates von Kós

  20. Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens

    August von Platen