gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 12

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)

  2. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  3. Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.

    Horatio Nelson

  4. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.

  6. Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen

  7. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    Blaise Pascal

  8. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  9. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  10. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    Henry David Thoreau

  11. Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.

  12. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

  13. Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.

    Fjodor M. Dostojewski

  14. Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.

  15. Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)

  16. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  17. Keine Elster heckt eine Taube.

  18. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  19. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  20. Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.