gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 13

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    — Jean-Jacques Rousseau

  2. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  3. Hohle Köpfe klappern am meisten.

  4. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  5. Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.

    — Victor-Marie Hugo

  6. Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

    — Friedrich von Schiller

  7. Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.

    — Reinhold Messner

  8. Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.

  9. Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.

  10. Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt

    — Demokrit

  11. Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?

    — Heinrich von Kleist

  12. Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.

    — Vincent van Gogh

  13. Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

    — Ralph Waldo Emerson

  14. Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)

  15. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    — Wilhelm Busch

  16. Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien

    — Christoph Martin Wieland

  17. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    — Oscar Wilde

  18. Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  19. Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

    — Blaise Pascal

  20. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    — Georg Christoph Lichtenberg