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Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 18

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Wem seine Gesundheit lieb und teuer ist, biete das Mögliche auf, in reiner Luft seine Zeit zu verbringen.

    Sebastian Kneipp

  2. Die Natur beginnt immer von neuem mit den gleichen Dingen: den Jahren, den Tagen, den Stunden.

    Blaise Pascal

  3. Grobe Säcke kann man nicht mit Seide nähen.

  4. Willst Du das Glück kennen lernen, werde so still, dass Du das sich Öffnen der Blüte hörst.

  5. Der Bauer wünscht sich Regen, der Wanderer Sonnenschein.

  6. Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.

    Wilhelm Raabe

  7. Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.

    Ernest Miller Hemingway

  8. Freundschaft ist eine langsam wachsende Blume.

  9. Ein Strahl Sonne kann mehr wecken, als tausend Nächte zu ersticken vermögen.

    Carl Ludwig Schleich

  10. Glück ist Regen, wenn es heiss ist, Glück ist Sonne nach dem Guss, Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst, Glück ist auch ein lieber Gruss.

    Clemens Brentano

  11. Es ist ein schöner Tag. Überall sehe ich die grüne Farbe, die Farbe der Hoffnung. Überall wie holde Wunder, blühen hervor die Blumen, und auch mein Herr will wieder blühen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  12. Nur Dummköpfe und Spinnen produzieren aus sich selber heraus.

    Clemens Brentano

  13. Sieh nach dem Wetter, wenn du hinausgehst; sie dir die Gesichter der Menschen an, wenn du eintrittst.

  14. Wie das Wetter am Magnustag, so es vier Wochen bleiben mag. (06. Sept.)

  15. Gib auf Ägidius acht - er sagt dir, was der Monat macht! (01. Sept.)

  16. Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.

    Friedrich Nietzsche

  17. Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.

    John Burroughs

  18. Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt die Sonne aus der Welt

    Marcus Tullius Cicero

  19. In einem Garten ging das Paradies verloren - in einem Garten wird es wieder gefunden

  20. Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

    Johann Wolfgang von Goethe