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Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 18

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Komm doch in den Garten, ich möchte gerne, dass meine Rosen Dich sehen…

    — Richard Brinsley Sheridan

  2. Die Natur beginnt immer von neuem mit den gleichen Dingen: den Jahren, den Tagen, den Stunden.

    — Blaise Pascal

  3. Der Bauer wünscht sich Regen, der Wanderer Sonnenschein.

  4. Rein wie das Täubchen, klar wie der Bach, fließe dein Leben ohn' Ungemach.

  5. Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.

    — Ernest Miller Hemingway

  6. Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt die Sonne aus der Welt

    — Marcus Tullius Cicero

  7. Der Adler fängt keine Mücken

  8. Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter

  9. Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.

    — Wilhelm Raabe

  10. Freundschaft ist eine langsam wachsende Blume.

  11. Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.

    — Friedrich Nietzsche

  12. Sieh nach dem Wetter, wenn du hinausgehst; sie dir die Gesichter der Menschen an, wenn du eintrittst.

  13. Nur Dummköpfe und Spinnen produzieren aus sich selber heraus.

    — Clemens Brentano

  14. Gib auf Ägidius acht - er sagt dir, was der Monat macht! (01. Sept.)

  15. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die funkelnden Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    — Wilhelm Raabe

  16. Wie das Wetter am Magnustag, so es vier Wochen bleiben mag. (06. Sept.)

  17. In einem Garten ging das Paradies verloren - in einem Garten wird es wieder gefunden

  18. Im wunderschönen Monat Mai als alle Knospen sprangen da ist in meinem Herzen die Liebe aufgegangen.

    — Christian Johann Heinrich Heine

  19. Im Juni kühl und trocken gibt's was in die Milch zu brocken.

  20. Grobe Säcke kann man nicht mit Seide nähen.