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Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 17

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.

    — Anastasius Grün

  2. Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

    — Khalil Gibran

  3. Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.

    — Friedrich von Bodelschwingh

  4. Lass einfach die Blume, die du in der Hand hältst, für diesen Moment deine Welt sein.

  5. Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.

  6. Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  7. Ein Häuschen aus Liebe mit Blumen zur Zier, die immer nur blühen, das wünsche ich dir.

  8. Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.

    — Karl Friedrich Schinkel

  9. Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift

    — Friedrich Nietzsche

  10. Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.

    — Immanuel Kant

  11. Wer Dornen sät, darf nicht erwarten Rosen zu ernten.

  12. Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.

    — Bettina von Arnim

  13. Der Adler fängt keine Mücken

  14. Wem seine Gesundheit lieb und teuer ist, biete das Mögliche auf, in reiner Luft seine Zeit zu verbringen.

    — Sebastian Kneipp

  15. Selbst die Ameise ist sechs Fuss hoch - an ihrem eigenen Fuss gemessen.

  16. Der Bauer wünscht sich Regen, der Wanderer Sonnenschein.

  17. Willst Du das Glück kennen lernen, werde so still, dass Du das sich Öffnen der Blüte hörst.

  18. Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter

  19. Es deutet die fallende Blüte dem Gärtner, dass die liebliche Frucht schwellend im Herbste gedeiht.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  20. Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.

    — John Burroughs