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Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 16

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis

    Jean-Jacques Rousseau

  2. Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.

  3. Wirf dein Herz über den Fluss und spring hinterher.

  4. Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.

  5. Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig

    William Shakespeare

  6. Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …

    Laotse

  7. Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.

  8. Und was aus der Erde gewachsen, das ging in die Erde zurück, doch die Arten, gezeugt vom Himmel, die kehrten zum himmlischen Raum.

    Mark Aurel

  9. Gott gab uns die Erinnerung, damit wir im Dezember Rosen haben können

  10. Am Baum des Schweigens hängt der Friede

  11. Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel. Die letztere hat nur ein paar Blumen mehr.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  12. Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeiten haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann.

  13. Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft

  14. Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel? Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.

    Robert Louis Stevenson

  15. Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes zum Leben erweckt.

    Khalil Gibran

  16. Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.

    Christian Morgenstern

  17. Das eigentliche Geheimnis des Vogelflugs ist in der Wölbung des Vogelflügels zu erblicken.

    Otto Lilienthal

  18. Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Samen, der in der Erde verborgen war.

    Bettina von Arnim

  19. Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.

    Friedrich von Bodelschwingh

  20. Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.

    Anastasius Grün