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Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 21

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    — Gottfried Keller

  2. Ein Baum macht noch keinen Wald.

  3. Seht, Brüder, der Frühling ist gekommen. Die Erde wird von der Sonne umarmt, wir werden bald die Ergebnisse dieser Liebe sehen. Jedes Samenkorn ist erwacht, genauso jedes Tier. Durch diese geheimn …

  4. Wenn man mit einer jungen Dame vom Wetter redet, vermutet sie, dass man etwas ganz anderes im Sinn hat. Und meistens hat sie damit Recht!

    — Oscar Wilde

  5. Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die größten haben gar keinen.

    — Arthur Schopenhauer

  6. Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.

  7. Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.

  8. Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.

  9. Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.

    — Oscar Wilde

  10. Heilige Mutter Erde, die Bäume und die ganze Natur sind Zeugen deines Denkens und Wirkens

  11. Frauen und Wind sind notwendige Übel.

  12. Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  13. Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

    — Seneca

  14. Beim Betrachten der Natur werden die Gefühle geboren.

  15. Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.

    — Abraham a Sancta Clara

  16. Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.

    — Platon

  17. Ein reifer Apfel hängt nicht lang überm Weg

  18. Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  19. Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.

    — Vergil

  20. Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind

    — Friedrich von Schiller