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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 100

  1. Nichts will so zart, so unausgesetzt gepflegt sein, als die Blume des Besitzes. Wenige bedenken das und lassen daher ihr Schönstes verkommen. Eine verwelkte Liebe, ein verstorbenes Vertrauen blüht nim …

    Henriette Wilhelmine Hanke

  2. Einen Glauben kann man verlieren und wieder finden. Der Verlust der Glaubwürdigkeit ist endgültig.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  3. Den Aufbau von Macht ermöglichen meist diejenigen, die nachher ihre Opfer werden.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  4. Erzwingen heißt durchsetzen, was nicht zwingend ist.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  5. Die Harmonie ist die Einheit der Gegensätze

    Simone Weil

  6. Die Menschen sind oft unfähig, sich in den Zustand eines anderen zu versetzen

    Simone Weil

  7. Das Mutterglück ist das einzige, das keinem unverdient zuteil werden kann; denn man kann es ja nur empfinden in der strengsten treuesten Pflichterfüllung.

    Wilhelmine von Hillern

  8. Die Schmerzen und Kämpfe einer Seele kann auch nur eine verwandte Seele empfinden.

    Wilhelmine von Hillern

  9. Keine Zeit ist verloren, in der man nach Wahrheit gestrebt hat.

    Wilhelmine von Hillern

  10. Es ist ein gewagtes Ding, die Vorsehung eines andern sein zu wollen, denn alle menschliche Berechnung trügt und die beste Absicht ist nicht Bürge für den Ausgang.

    Wilhelmine von Hillern

  11. Wen die Vorsehung einreihen will in die große Armee, die da kämpfen soll für Menschenwohl und Menschenrecht, dem brennt sie den Stempel des Unglücks in das Herz: denn nur wer selbst den Schmerz gefühl …

    Wilhelmine von Hillern

  12. Es ist sehr traurig bemerken zu müssen, wie uns der Egoismus allenthalben nachschleicht und uns oft da am nächsten ist, wo wir ihn am fernsten von uns glaubten.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  13. Wenn die Gesellschaft nicht die freie Entwicklung der Frau akzeptiert dann muss die Gesellschaft umgestaltet werden

    Elizabeth Blackwell

  14. Je weniger ein Mensch selber zärtlich sein kann, je nötiger hat er's, dass man's mit ihm sei: Aber nur Herzen erschließen Herzen.

    Rahel Varnhagen von Ense

  15. Freiheit haben ist nur das, was wir notwendig brauchen, um so sein zu können, wie wir eigentlich sein sollten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  16. Es ist ein krankhafter, schwächlicher Geisteszustand, auf Lob, und nicht auf Inhalt des Lobes zu halten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  17. Ob eine Wahrheit grob ist oder nicht, darüber kann man ihr als solcher nichts anhaben; sie entspricht ihrem Wesen, wenn sie wahr ist; und wo sie hintrifft, das ist der Ort, der sie zur Grobheit oder H …

    Rahel Varnhagen von Ense

  18. Jeder, der nur einmal seine Überzeugung in sich zum Schweigen bringt, ist unrein, geistlos, zu allem Schlechten fähig; denn die Möglichkeit und der Anfang ist da!

    Rahel Varnhagen von Ense

  19. Eine Lüge engagiert meistens schon zu der nächsten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  20. Die Menschen verstehen einander nicht. Sie lieben sich zu ungleichen Stunden.

    Rahel Varnhagen von Ense