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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 71

  1. Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.

    Rosa Luxemburg

  2. Das ganze Glück des Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.

    Blaise Pascal

  3. Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Beim Anblick eines gewissen Elends empfindet man eine Art Scham, glücklich zu sein.

    Jean de la Bruyère

  5. Die Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur nicht das eigene.

    Jonathan Swift

  6. Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.

    Berthold Auerbach

  7. Der Gehorsam heuchelt Unterordnung, so wie die Angst vor der Polizei Anständigkeit heuchelt

    George Bernard Shaw

  8. Ein jeder von uns müsste Respekt für die leidende Menschheit empfinden.

    Giuseppe Verdi

  9. Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der nicht Freude daran hat, Rat zu erteilen.

    John Steinbeck

  10. O Wanderer, steh und schau: Hier fiel ich - in die Hände meiner Frau! Bete für mich ein fromm Gebet, dass es dir nicht wie mir ergeht.

    Otto Julius Bierbaum

  11. So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat

    André Gide

  12. Schmeichler sind wie Sonnenblumen, blicken nach dem Himmel hin, Wurzeln aber in der Erde, suchen Vorteil und Gewinn.

    Friedrich von Logau

  13. Menschen, die sich überschätzen, richten ihr Chaos an wie ein kaltes Buffet.

    Else Pannek

  14. Gute Wünsche bewirken mehr als gute Ratschläge.

    Else Pannek

  15. Andere in Güte für uns gewinnen - das muss unser Leitgedanke sein

    Abraham Lincoln

  16. Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  17. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  18. Was dir Menschen geben, musst du bezahlen mit dem, was du hast oder teurer mit dem, was du bist.

    Ludwig Börne

  19. Es gibt kein grausameres Tier als einen Menschen ohne Mitleid.

    August von Kotzebue

  20. Beurteilt die Menschen nicht nach ihrer Herkunft, sondern nach ihrer Leistung

    Perikles