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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 71

  1. Je nun, es ist im Menschenvolk einmal so Brauch, Vor irgend wem im Staub zu liegen auf dem Bauch.

  2. Wer glücklich ist, der ist auch gut, das zeigt auf jedem Schritt sich; Denn wer auf Erden Böses tut, trägt seine Strafe mit sich!

    Friedrich von Bodenstedt

  3. Nicht immer am besten erfahren ist, wer am ältesten an Jahren ist - und wer am meisten gelitten hat, nicht immer die besten Sitten hat!

    Friedrich von Bodenstedt

  4. Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in Ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen.

    Gottfried Keller

  5. Ein Narr trifft allemal noch einen größeren an, der ihn nicht genug bewundern kann.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  6. Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: der Ehemann ist der größte von beiden.

    William Shakespeare

  8. Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.

    Matthias Claudius

  9. Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.

    Rosa Luxemburg

  10. Das ganze Glück des Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.

    Blaise Pascal

  11. Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Beim Anblick eines gewissen Elends empfindet man eine Art Scham, glücklich zu sein.

    Jean de la Bruyère

  13. Die Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur nicht das eigene.

    Jonathan Swift

  14. Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.

    Berthold Auerbach

  15. Der Gehorsam heuchelt Unterordnung, so wie die Angst vor der Polizei Anständigkeit heuchelt

    George Bernard Shaw

  16. Ein jeder von uns müsste Respekt für die leidende Menschheit empfinden.

    Giuseppe Verdi

  17. Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der nicht Freude daran hat, Rat zu erteilen.

    John Steinbeck

  18. O Wanderer, steh und schau: Hier fiel ich - in die Hände meiner Frau! Bete für mich ein fromm Gebet, dass es dir nicht wie mir ergeht.

    Otto Julius Bierbaum

  19. So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat

    André Gide

  20. Schmeichler sind wie Sonnenblumen, blicken nach dem Himmel hin, Wurzeln aber in der Erde, suchen Vorteil und Gewinn.

    Friedrich von Logau