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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 61

  1. Was man nicht weiß, das eben braucht man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Auf der falschen Voraussetzung, als könnten zwei Menschen ganz ineinander aufgehen, wurzeln die schlimmsten Übel des Lebens.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  3. Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.

    Marcus Tullius Cicero

  4. Jeder Mensch glaubt, er sei der wichtigste, der beste; aber nur der Narr und der Dummkopf haben den Mut, es auszusprechen.

    Jean Paul

  5. Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Gehorche, bebendes Geschöpf, und - wünsche nicht; denn das ist nicht deine Sache!

    Fjodor M. Dostojewski

  7. Hüte dich vor dem, der nur ein Buch besitzt.

    Thomas von Aquin

  8. Manche Menschen richten ihr Leben so ein, dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben. Das Hauptgericht lernen sie nie kennen.

    José Ortega y Gasset

  9. Der Erben Weinen ist nur unterdrücktes Lachen.

    Publius Syrus

  10. Der Eigensinn ist die Energie der Dummen.

    Jean-Paul Sartre

  11. Nur die Dummen haben sofort eine Überzeugung fertig.

    Michel de Montaigne

  12. Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.

    Solon

  13. Dass man die größten Wunder zu Hause erlebt, lernt man erst in der Fremde

    Wilhelm Raabe

  14. Die unerträglichsten Heuchler sind diejenigen, die jedes Vergnügen, das ihnen geboren wird, von der Pflicht zur Taufe tragen lassen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durchaus modernen Geist.

    Oscar Wilde

  16. Wie groß du für dich seist, vorm Ganzen bist du nichtig; Doch als des Ganzen Glied bist du als kleinstes wichtig.

    Friedrich Rückert

  17. Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.

    Charles-Louis de Montesquieu

  18. Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mir uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dies …

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand

    Oscar Wilde

  20. Die das Laster liebenswürdig machen, schätze ich doch höher als die, welche die Tugend erniedrigen.

    Joseph Joubert