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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 61

  1. Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.

    Solon

  2. Dass man die größten Wunder zu Hause erlebt, lernt man erst in der Fremde

    Wilhelm Raabe

  3. Die unerträglichsten Heuchler sind diejenigen, die jedes Vergnügen, das ihnen geboren wird, von der Pflicht zur Taufe tragen lassen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durchaus modernen Geist.

    Oscar Wilde

  5. Wie groß du für dich seist, vorm Ganzen bist du nichtig; Doch als des Ganzen Glied bist du als kleinstes wichtig.

    Friedrich Rückert

  6. Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.

    Charles-Louis de Montesquieu

  7. Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mir uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dies …

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand

    Oscar Wilde

  9. Die das Laster liebenswürdig machen, schätze ich doch höher als die, welche die Tugend erniedrigen.

    Joseph Joubert

  10. Ich habe noch nie gelesen, dass einer verlassen worden sei, welcher gern Werke der Nächstenliebe ausgeübt hat

    Hieronymus

  11. Wenn mich jemand zwingt, Abstand zu wahren, habe ich den Trost, dass er ihn gleichfalls wahrt.

    Jonathan Swift

  12. Grundsätzlich verlogene Menschen sind ungefährlich. Gefährlich sind nur Lügner, die manchmal die Wahrheit sagen.

    George Bernard Shaw

  13. Warum halten sich die Menschen für scharfsichtiger, wenn sie das geheime Böse entdecken, als das geheime Gute?

    Jean Paul

  14. Viel übles hab' an Menschen ich bemerkt; das schlimmste ist ein unversöhnlich Herz.

    Franz Grillparzer

  15. Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.

    Friedrich Rückert

  16. Wir brauchen Bücher, immer mehr Bücher! Durch das Buch, nicht durch das Schwert, wird die Menschheit die Lüge und die Ungerechtigkeit besiegen, den endgültigen Bruderfrieden unter den Völkern erobe …

    Emile Zola

  17. Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. Verwandte sind selten mehr als Bekannte.

    August von Kotzebue

  19. Vergeltung ist eine Art wilder Gerechtigkeit.

    Francis Bacon

  20. Wer bewirken könnte, dass auf demselben Fleck Erde zwei Ähren Korb oder zwei Halme Gras wachsen, wo vorher nur eines gedieh, der diente der Menschheit besser und leistete seinem Vaterland wesentlicher …

    Jonathan Swift