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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 33

  1. Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten, wie die Schilderung der nackten Wahrheit

    Joseph Conrad

  2. Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

    Abraham a Sancta Clara

  3. Wer von allen gehasst wird, kann nicht erwarten, lange zu leben.

    Pierre Corneille

  4. Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind

    Berthold Auerbach

  5. Leichtsinnig sind die meisten bei der Erforschung der Wahrheit und geben sich mit den ersten besten Nachrichten zufrieden

    Thukydides

  6. Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden.

    Jean-Paul Sartre

  7. Die Höflichkeit ist dem Menschen was die Wärme dem Wachs.

    Arthur Schopenhauer

  8. Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.

    Romain Rolland

  9. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  10. Aufrichtigkeit in der Gesellschaft ist wie ein Eisenträger in einem Kartenhaus.

    William Somerset Maugham

  11. Alles, was existiert, muss einen Namen tragen. Was nicht benannt ist, existiert nicht für den Menschen.

    Oswald Spengler

  12. Alle Kraft ist man der Welt schuldig, und dem, der uns am nächsten steht, am ersten.

    Bettina von Arnim

  13. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt.

    Vincent van Gogh

  14. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  15. Vornehmer als angreifen ist standhalten.

    Thomas von Aquin

  16. Wir leben alle von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden gegeben haben

    Novalis

  17. Gebrauche nie ein hartes Wort, wo ein glimpfliches seine Dienste tut.

    Johann Peter Hebel

  18. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fühle ich, dass es nichts gibt, was wahrhaft künstlerischer wäre, als die Menschheit zu lieben.

    Vincent van Gogh

  19. Wie rührend: wenn jemand über die Gemeinheit der Welt klagt, weil die seinige nicht erfolgreich genug ist!

    Otto Weiss

  20. Der originelle Kopf bemerkt, was der gewöhnliche nur sieht.

    Emanuel Wertheimer