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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 33

  1. Überall finden sich Leute – bereit, uns aus einer Lage herauszuhelfen, in der wir uns wohl fühlen.

    — Otto Weiss

  2. Wie ist doch die Jugend schön, wie wenig bedarf sie, um glücklich zu sein.

    — Wilhelm Raabe

  3. Es ist immer etwas für einen Esel, durch das Weitergeben eines Gerüchtes auch einmal interessant zu werden und sich selber so vorzukommen.

    — Wilhelm Raabe

  4. Das öffentliche Wohl besteht aus dem Glück jedes einzelnen.

    — Albert Camus

  5. Wie wenige Menschen, auch die tapfersten, haben jemals den Mut, klar einzugestehen, ihre Anschauung von gestern sei Irrtum und Unsinn gewesen.

    — Stefan Zweig

  6. Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.

    — Wilhelm Raabe

  7. Wenn zwei Kleinliche sich paaren, mög' die andern Gott bewahren. Knausern beide im Verein, wird es unerträglich sein.

    — Otto Julius Bierbaum

  8. Bewunderung besteht aus Überraschung in Begleitung von etwas Vergnügen und einem Gefühle der Zustimmung.

    — Charles Robert Darwin

  9. Niemals muss man gewissenhafter auf Posten stehen, als wenn der Feind so tut, als wolle er Frieden schließen; nie haben wir ihn weniger zu fürchten, als wenn er uns offen angreift.

    — Erasmus von Rotterdam

  10. Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast ein Lob.

    — Erasmus von Rotterdam

  11. Aufrichtigkeit in der Gesellschaft ist wie ein Eisenträger in einem Kartenhaus.

    — William Somerset Maugham

  12. Alles, was existiert, muss einen Namen tragen. Was nicht benannt ist, existiert nicht für den Menschen.

    — Oswald Spengler

  13. Die Menge ist groß, aber der Menschen sind wenige.

    — Diogenes von Apollonia

  14. Fürchte nicht Feinde, die angreifen, sondern Freunde, die schmeicheln

    — Lord Byron

  15. Man mag nur da guten Rat annehmen, wo er der eigenen Meinung nicht widerspricht.

    — Bettina von Arnim

  16. Unverschämtheit ist die Waffe derer, welche die geschmeidige Gerte des Spottes nicht zu handhaben wissen

    — Claude Tillier

  17. Viele wären Feiglinge, wenn sie ausreichend Mut hätten.

    — Thomas Fuller

  18. Die Tatsache, daß die Menschen mit zwei Augen und zwei Ohren, aber nur mit einem Mund geboren werden, läßt darauf schließen, daß sie zweimal soviel sehen und hören als reden sollten.

    — Marie Marquise de Sévigné

  19. Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse.

    — Thomas Browne

  20. Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher.

    — George Bernard Shaw