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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 34

  1. Wo dieselben Menschen tagtäglich nur einerlei sehen, hören und treiben, nur mit ihrer nächsten Nachbarschaft verkehren, muss Beschränktheit die notwendige Folge sein.

    — Friedrich Ludwig Jahn

  2. Unverschämtheit ist die Waffe derer, welche die geschmeidige Gerte des Spottes nicht zu handhaben wissen

    — Claude Tillier

  3. Die Höflichkeit ist das Bestreben, anderen gefallen zu wollen.

    — Charles-Louis de Montesquieu

  4. Es gibt Dinge, die wir wegwerfen würden, fürchteten wir nicht, dass andere sie aufheben

    — Oscar Wilde

  5. Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher.

    — George Bernard Shaw

  6. Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse.

    — Thomas Browne

  7. Die Tatsache, daß die Menschen mit zwei Augen und zwei Ohren, aber nur mit einem Mund geboren werden, läßt darauf schließen, daß sie zweimal soviel sehen und hören als reden sollten.

    — Marie Marquise de Sévigné

  8. Viele wären Feiglinge, wenn sie ausreichend Mut hätten.

    — Thomas Fuller

  9. Ich verlange nicht, dass der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur, dass er mir meine lässt.

    — José Ortega y Gasset

  10. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    — Friedrich von Schlegel

  11. Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden.

    — Jean-Paul Sartre

  12. Mit unserem Urteil ist es wie mit unseren Uhren. Nicht zwei gehen genau gleich, und doch glaubt jeder der seinigen.

    — Alexander Pope

  13. Rundum der Kampf aufs Messer: Lern du zu dieser Frist, dass Wunden heilen besser als Wunden schlagen ist!

    — Hermann Ferdinand Freiligrath

  14. Würden alle guten Lehren angenommen und befolgt, so wäre diese Erde längst schon der Himmel.

    — Sebastian Kneipp

  15. Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

    — Abraham a Sancta Clara

  16. Nur dadurch, daß man das Gute tut, wird man gut

    — Jean-Jacques Rousseau

  17. Der Ehestand gleicht häufig dem Fische. Da sieht man viel Fröhlichkeit, und muntere Sprünge, im Hintergrunde aber findet sich Galle, ungeheuer viel Galle.

    — Abraham a Sancta Clara

  18. Der Mensch liebt die Gesellschaft - und sollte es nur die eines brennenden Kerzchens sein

    — Georg Christoph Lichtenberg

  19. Lieber Geld verlieren als Vertrauen.

    — Robert Bosch

  20. Wo humanes Verhalten fehlt, müssen humanitäre Aktionen helfen.

    — Henriette Wilhelmine Hanke