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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 68

  1. Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.

    Kurt Tucholsky

  2. Man soll nie vergessen, dass die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will

    Adolph Freiherr von Knigge

  3. Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben.

    Menander

  4. Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als dass wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.

    Adolph Kolping

  5. Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.

    Dante Alighieri

  6. Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Wer dein Haus zur Ruine macht, möchte sicherlich, dass du den Himmel siehst

    Robert Louis Stevenson

  8. Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg; er mag sich daraus etwas bauen

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Es ist sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.

    Samuel Butler

  10. Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt

    Marcus Tullius Cicero

  11. Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott: Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will.

    George Bernard Shaw

  12. Zeige dem Gewaltsamen die geräuschlose Stärke tiefer Überzeugung.

    Johann Kaspar Lavater

  13. Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt

    Friedrich Georg Jünger

  14. Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …

    Hieronymus Lorm

  15. Wenn schlechte Leute zanken, riecht's übel um sie her; doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr

    Gottfried Keller

  16. Wenn man verheiratet ist, ist's aus mit dem Eigenwillen.

    Berthold Auerbach

  17. Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.

    Nicolaus Machiavelli

  18. Manche Ehe ist ein Todesurteil, das jahrelang vollstreckt wird.

    August Strindberg

  19. Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollen uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

    Georg Büchner

  20. Die Ruhmsucht wird auch von den Weisen zuallerletzt abgelegt.

    Tacitus