Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 68
Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.
— Kurt Tucholsky
Man soll nie vergessen, dass die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will
— Adolph Freiherr von Knigge
Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben.
— Menander
Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als dass wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.
— Adolph Kolping
Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.
— Dante Alighieri
Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Wer dein Haus zur Ruine macht, möchte sicherlich, dass du den Himmel siehst
— Robert Louis Stevenson
Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg; er mag sich daraus etwas bauen
— Johann Wolfgang von Goethe
Es ist sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.
— Samuel Butler
Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt
— Marcus Tullius Cicero
Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott: Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will.
— George Bernard Shaw
Zeige dem Gewaltsamen die geräuschlose Stärke tiefer Überzeugung.
— Johann Kaspar Lavater
Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt
— Friedrich Georg Jünger
Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …
— Hieronymus Lorm
Wenn schlechte Leute zanken, riecht's übel um sie her; doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr
— Gottfried Keller
Wenn man verheiratet ist, ist's aus mit dem Eigenwillen.
— Berthold Auerbach
Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.
— Nicolaus Machiavelli
Manche Ehe ist ein Todesurteil, das jahrelang vollstreckt wird.
— August Strindberg
Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollen uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.
— Georg Büchner
Die Ruhmsucht wird auch von den Weisen zuallerletzt abgelegt.
— Tacitus