Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 53
Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.
— Johann Gottfried Seume
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.
— Mark Twain
Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen?
— George Eliot
Man beneidet manchem um das, worum er sich bedauert.
— Emanuel Wertheimer
Wer nichts sagt, erstickt daran. Wer durchgehend redet, erschlägt damit andere.
— Else Pannek
Die folgenschwersten Fehler passieren, wenn der Mensch sich für unfehlbar hält.
— Else Pannek
Wer einen Stein verrückt am Bau des Rechtes, wirft das Haus zusammen.
— Friedrich Halm
Der Begleiter des Ruhms ist der Neid
— Cornelius Nepos
Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.
— Christa Schyboll
Wenn alle die erste Geige spielen wollen, kommt kein Orchester zusammen
— Robert Schumann
Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.
— Else Pannek
Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder.
— Wilhelm Busch
Das wahre Ziel ist nicht, die äußerste Grenze zu erreichen, sondern eine Vollendung, die grenzenlos ist.
— Rabindranath Tagore
Ich habe mich stets gewundert, warum jeder sich selbst am meisten liebt, aber seines Nachbarn Meinung über sich höher schätzt als seine eigene.
— Mark Aurel
Der Mensch wird nicht für seine Sünden bestraft, sondern durch sie
— Elbert Green Hubbard
Stein: ein häufig für Herzen verwendetes Material.
— Ambrose Bierce
Ein intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen
— Ernest Miller Hemingway
Den Mitmenschen Freude machen ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.
— Peter Rosegger
Der Hass unter Verwandten ist der stärkste.
— Tacitus