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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 53

  1. Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden

    Jean-Baptiste Molière

  2. Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.

    Friedrich Rückert

  3. Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden

    François de la Rochefoucauld

  4. Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?

    Theodor Fontane

  5. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    Oscar Wilde

  6. Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.

    Oscar Wilde

  7. Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.

    Anselm Feuerbach

  8. Wer mit anderen Krieg hat, ist auch nicht im Frieden mit sich selbst.

    William Hazlitt

  9. Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.

    Karl Julius Weber

  10. Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.

    Ambrose Bierce

  11. Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  12. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    Johann Gottfried Seume

  13. Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.

    Mark Twain

  14. Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen?

    George Eliot

  15. Man beneidet manchem um das, worum er sich bedauert.

    Emanuel Wertheimer

  16. Wer nichts sagt, erstickt daran. Wer durchgehend redet, erschlägt damit andere.

    Else Pannek

  17. Die folgenschwersten Fehler passieren, wenn der Mensch sich für unfehlbar hält.

    Else Pannek

  18. Wer einen Stein verrückt am Bau des Rechtes, wirft das Haus zusammen.

    Friedrich Halm

  19. Der Begleiter des Ruhms ist der Neid

    Cornelius Nepos

  20. Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.

    Christa Schyboll