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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 52

  1. Ein Geschenk aus der Hand der Liebe: da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.

    — August von Kotzebue

  2. Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.

    — Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  3. Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.

    — Victor-Marie Hugo

  4. Wer Mut zeigt macht Mut.

    — Adolph Kolping

  5. Man muß wissen, dass es Dinge gibt, die unserer Macht nicht unterliegen und die wir nur zu erkennen, nicht hervorzubringen imstande sind.

    — Dante Alighieri

  6. Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Wer ein Vergehen übergeht, lädt zu neuen Fehltritten ein.

    — Publius Syrus

  8. Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.

    — Plutarch

  9. Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden

    — Jean-Baptiste Molière

  10. Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.

    — Friedrich Rückert

  11. Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden

    — François de la Rochefoucauld

  12. Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?

    — Theodor Fontane

  13. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    — Oscar Wilde

  14. Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.

    — Oscar Wilde

  15. Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.

    — Anselm Feuerbach

  16. Wer mit anderen Krieg hat, ist auch nicht im Frieden mit sich selbst.

    — William Hazlitt

  17. Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.

    — Karl Julius Weber

  18. Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.

    — Ambrose Bierce

  19. Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.

    — Karl Ferdinand Gutzkow

  20. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    — Johann Gottfried Seume