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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 52

  1. Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.

    Immanuel Kant

  2. Nicht der Einzelne verändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert. Die Wirklichkeit sind wir alle, und wir sind immer nur Einzelne.

    Friedrich Dürrenmatt

  3. Die Mode ist so häßlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muß.

    Oscar Wilde

  4. Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läßt seinen Egoismus nacked laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um.

    August von Kotzebue

  5. Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.

    Rainer Haak

  6. Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.

    August Strindberg

  7. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    Seneca

  8. Es ist nicht sehr menschenfreundlich, wenn man von einem Gegner das Schlimmste erwartet, aber es ist selten falsch.

    Charles de Talleyrand

  9. Da ist unsre Heimat, diese Dinge, bleiben in den Tiefen unsrer Seele.

    Carl Spitteler

  10. Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?

    Friedrich von Schiller

  11. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  12. Kleider machen Leute, aber keine Menschen.

  13. Ein Geschenk aus der Hand der Liebe: da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.

    August von Kotzebue

  14. Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  15. Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.

    Victor-Marie Hugo

  16. Wer Mut zeigt macht Mut.

    Adolph Kolping

  17. Man muß wissen, dass es Dinge gibt, die unserer Macht nicht unterliegen und die wir nur zu erkennen, nicht hervorzubringen imstande sind.

    Dante Alighieri

  18. Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  19. Wer ein Vergehen übergeht, lädt zu neuen Fehltritten ein.

    Publius Syrus

  20. Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.

    Plutarch