Sprüche zum Zusammenleben
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Kleider machen Leute, aber keine Menschen.
Ein Geschenk aus der Hand der Liebe: da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.
— August von Kotzebue
Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.
— Victor-Marie Hugo
Wer Mut zeigt macht Mut.
— Adolph Kolping
Man muß wissen, dass es Dinge gibt, die unserer Macht nicht unterliegen und die wir nur zu erkennen, nicht hervorzubringen imstande sind.
— Dante Alighieri
Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer ein Vergehen übergeht, lädt zu neuen Fehltritten ein.
— Publius Syrus
Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.
— Plutarch
Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden
— Jean-Baptiste Molière
Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.
— Friedrich Rückert
Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden
— François de la Rochefoucauld
Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?
— Theodor Fontane
Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen
— Oscar Wilde
Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.
— Oscar Wilde
Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.
— Anselm Feuerbach
Wer mit anderen Krieg hat, ist auch nicht im Frieden mit sich selbst.
— William Hazlitt
Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.
— Karl Julius Weber
Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.
— Ambrose Bierce
Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.
— Karl Ferdinand Gutzkow