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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 41

  1. Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

    — Herbert George Wells

  2. Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter. Aber ach! Jeder Zoll, den die Menschheit weiter rückt, kostet Ströme Blutes.

    — Christian Johann Heinrich Heine

  3. Nur Menschen, die in reinster Sympathie leben, dürften Tischgenossen sein.

    — Prentice Mulford

  4. Immer siegt, wer Milde walten läßt.

    — Publius Syrus

  5. Die Menschen unterscheiden sich durch das, was sie zeigen, und gleichen sich durch das, was sie verbergen.

    — Paul Valéry

  6. Es ehrt unsere Zeit, dass sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.

    — Albert Camus

  7. Nicht nur die Kunst des Schenkens sollte man besitzen, sondern auch die, empfangen und annehmen zu können.

    — Sören Kierkegaard

  8. Ist die Jugend euch entschwunden, kehrt sie euch erneut zurück, wenn ihr Eltern treu verbunden, sonnt euch in der Kinder Glück.

    — Daniel Sanders

  9. Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.

    — Thomas von Aquin

  10. Halte Abstand - und du behälst die Übersicht.

    — Wilhelm Hasenclever

  11. Es ist keine Höflichkeit, dem Lahmen den Stock tragen zu wollen.

    — Arthur Schnitzler

  12. Viele Spötter meinen, reich an Geist zu sein, und sind doch nur arm an Takt

    — Georg Christoph Lichtenberg

  13. Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.

    — François de la Rochefoucauld

  14. Hütet euch vor der Wut eines Geduldigen!

    — John Dryden

  15. Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht

    — Friedrich Vischer

  16. Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.

    — Friedrich Dürrenmatt

  17. Der brave Mensch grämt sich weit mehr über ein Unrecht, das er getan hat, als über ein solches, das ihm angetan wurde.

    — Berthold Auerbach

  18. Man speist am besten mit begabten Menschen, die einander hochschätzen.

    — Jules de Goncourt

  19. Hasse Menschen, liebe Menschen, aber sei ihnen gegenüber niemals gleichgültig!

    — Rainer Haak

  20. Ich habe mich wohl schon tausendmal über diese Fähigkeit des Menschen gewundert, das höchste Ideal neben der niedrigsten Gemeinheit in seiner Seele hegen zu können, und beides mit vollkommener Aufrich …

    — Fjodor M. Dostojewski