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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 62

  1. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  2. Nur der Mensch hat ein Herz, der es auch für seine Mitmenschen hat.

    Maxim Gorki

  3. Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab.

    Georg Büchner

  4. Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!

    Cäsar Flaischlen

  6. Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.

    Emil Gött

  7. Nimm dich vor Heuchelei der stillen Leut' in Acht! Am tiefsten ist ein Fluss, der kein' Geräusche macht.

    Martin Opitz

  8. Sie können es nicht allen recht machen. Lassen Sie sich durch Kritik nicht beeinflussen. Sie sollten nicht Ihre Nachbarn die Maßstäbe für Sie setzen lassen.

    Robert Louis Stevenson

  9. Wir sind höflich aus Stolz

    Charles-Louis de Montesquieu

  10. Zu vertrauen ist gut, nicht zu vertrauen ist besser.

    Giuseppe Verdi

  11. Ich scheue Kritik, die nur verletzt, ohne zu bessern und halte die meinige nicht einmal für berechtigt. Zuerst muss man wissen, dann erst fragt sich, ob man besser wisse.

    Alexander von Villers

  12. Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein

    Herbert George Wells

  13. Heuchler sind die gefährlichsten Feinde.

    Tacitus

  14. Die Herabsetzung der andern findet willige Ohren.

    Tacitus

  15. Auch der ärmste Mensch kann zuletzt den Hunger und die Sorge nicht mehr ertragen, und leider macht er dann keine schriftlichen Eingaben an die Behörden, sondern er schlägt mit der Faust an die Tür der …

    Wilhelm Raabe

  16. Das Gerücht erreicht immer denjenigen als letzten, mit dem es sich beschäftigt.

    Stefan Zweig

  17. Das ist gerade das Nette an jeglichem Gerücht, dass man es ruhig sich selber überlassen kann; es wuchert im Guten wie im Bösen weiter.

    Wilhelm Raabe

  18. Es ist das Schicksal der Ungewöhnlichen, immer wieder den Hass der Menschen zu erregen.

    Stefan Zweig

  19. Mitgefühl ist nie verschwendet, es sei denn, man hat Mitleid mit sich selbst.

    Henri Dunant

  20. Geborgenheit — ist wie ein Mantel aus menschlicher Wärme.

    Else Pannek