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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 62

  1. Ich habe noch nie gelesen, dass einer verlassen worden sei, welcher gern Werke der Nächstenliebe ausgeübt hat

    Hieronymus

  2. Wenn mich jemand zwingt, Abstand zu wahren, habe ich den Trost, dass er ihn gleichfalls wahrt.

    Jonathan Swift

  3. Grundsätzlich verlogene Menschen sind ungefährlich. Gefährlich sind nur Lügner, die manchmal die Wahrheit sagen.

    George Bernard Shaw

  4. Warum halten sich die Menschen für scharfsichtiger, wenn sie das geheime Böse entdecken, als das geheime Gute?

    Jean Paul

  5. Viel übles hab' an Menschen ich bemerkt; das schlimmste ist ein unversöhnlich Herz.

    Franz Grillparzer

  6. Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.

    Friedrich Rückert

  7. Wir brauchen Bücher, immer mehr Bücher! Durch das Buch, nicht durch das Schwert, wird die Menschheit die Lüge und die Ungerechtigkeit besiegen, den endgültigen Bruderfrieden unter den Völkern erobe …

    Emile Zola

  8. Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Verwandte sind selten mehr als Bekannte.

    August von Kotzebue

  10. Vergeltung ist eine Art wilder Gerechtigkeit.

    Francis Bacon

  11. Wer bewirken könnte, dass auf demselben Fleck Erde zwei Ähren Korb oder zwei Halme Gras wachsen, wo vorher nur eines gedieh, der diente der Menschheit besser und leistete seinem Vaterland wesentlicher …

    Jonathan Swift

  12. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  13. Nur der Mensch hat ein Herz, der es auch für seine Mitmenschen hat.

    Maxim Gorki

  14. Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab.

    Georg Büchner

  15. Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!

    Cäsar Flaischlen

  17. Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.

    Emil Gött

  18. Nimm dich vor Heuchelei der stillen Leut' in Acht! Am tiefsten ist ein Fluss, der kein' Geräusche macht.

    Martin Opitz

  19. Sie können es nicht allen recht machen. Lassen Sie sich durch Kritik nicht beeinflussen. Sie sollten nicht Ihre Nachbarn die Maßstäbe für Sie setzen lassen.

    Robert Louis Stevenson

  20. Wir sind höflich aus Stolz

    Charles-Louis de Montesquieu