Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 62
Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.
— Marcel Proust
Nur der Mensch hat ein Herz, der es auch für seine Mitmenschen hat.
— Maxim Gorki
Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab.
— Georg Büchner
Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope
— Georg Christoph Lichtenberg
Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!
— Cäsar Flaischlen
Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.
— Emil Gött
Nimm dich vor Heuchelei der stillen Leut' in Acht! Am tiefsten ist ein Fluss, der kein' Geräusche macht.
— Martin Opitz
Sie können es nicht allen recht machen. Lassen Sie sich durch Kritik nicht beeinflussen. Sie sollten nicht Ihre Nachbarn die Maßstäbe für Sie setzen lassen.
— Robert Louis Stevenson
Wir sind höflich aus Stolz
— Charles-Louis de Montesquieu
Zu vertrauen ist gut, nicht zu vertrauen ist besser.
— Giuseppe Verdi
Ich scheue Kritik, die nur verletzt, ohne zu bessern und halte die meinige nicht einmal für berechtigt. Zuerst muss man wissen, dann erst fragt sich, ob man besser wisse.
— Alexander von Villers
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein
— Herbert George Wells
Heuchler sind die gefährlichsten Feinde.
— Tacitus
Die Herabsetzung der andern findet willige Ohren.
— Tacitus
Auch der ärmste Mensch kann zuletzt den Hunger und die Sorge nicht mehr ertragen, und leider macht er dann keine schriftlichen Eingaben an die Behörden, sondern er schlägt mit der Faust an die Tür der …
— Wilhelm Raabe
Das Gerücht erreicht immer denjenigen als letzten, mit dem es sich beschäftigt.
— Stefan Zweig
Das ist gerade das Nette an jeglichem Gerücht, dass man es ruhig sich selber überlassen kann; es wuchert im Guten wie im Bösen weiter.
— Wilhelm Raabe
Es ist das Schicksal der Ungewöhnlichen, immer wieder den Hass der Menschen zu erregen.
— Stefan Zweig
Mitgefühl ist nie verschwendet, es sei denn, man hat Mitleid mit sich selbst.
— Henri Dunant
Geborgenheit — ist wie ein Mantel aus menschlicher Wärme.
— Else Pannek