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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 89

  1. Es ist dem Menschen nicht möglich, sich Einflüssen zu entziehen.

    — André Gide

  2. Takt ist eine Geschicklichkeit, die den Menschen besser als Talent und Wissen über alle Schwierigkeiten fortführt.

    — Samuel Smiles

  3. Das Beste, was wir können, haben wir nicht aus Büchern gelernt. Es fliegt uns an im Umgang mit Natur und Menschen.

    — Wilhelm Riehl

  4. Mein ganzes Leben über kannte ich keinen Menschen, der eines andern Unglück nicht mit wahrhaft christlicher Fassung ertragen hätte.

    — Alexander Pope

  5. Bei den Weisen erregen die Wichtigkeiten des menschlichen Lebens nur ein Lachen.

    — Menander

  6. In der Einsamkeit müssen wir unsere Gedanken überwachen, in der Familie unsere Launen und in Gesellschaft unsere Zungen.

    — Hannah More

  7. Es steht immer jemand neben uns, der unsere Liebe braucht

    — Wilhelm von Kügelgen

  8. Verstand und Witz kann leicht ergötzen, doch fesseln kann allein das Herz.

    — Johann Wilhelm Hey

  9. Die bittersten Vorwürfe sind die, die man uns nur fühlen lässt.

    — Peter Sirius

  10. Der Langweiler ist ein Mensch, der, wenn du dich nach seinem Befinden erkundigt, es dir erklärt.

    — Channing Pollock

  11. Unglück kann durch andere kommen; aber erniedrigt werden kann ein Volk nur durch seine eigenen Handlungen.

    — Henry Thomas Buckle

  12. Narren sind alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen.

    — Baltasar Gracián y Morales

  13. Wozu hätten die Leute ihre Narrheiten, wenn es nicht gescheite Leute gäbe, die davon profitieren?

    — Johann Peter Hebel

  14. Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man überhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat.

    — André Gide

  15. Ansichten, die vom herrschenden Zeitgeist abweichen, geben der Menge stets ein Ärgernis.

    — Germaine Madame de Stael

  16. Es gibt keine Menschenkenntnis, die für alle Fälle und alle gegebenen Charaktere ausreicht, am wenigsten aber eine schnelle Erkenntnis, die lehr- und lernbar ist.

    — Bogumil Goltz

  17. Der Mann, den seine Freunde, seine Künste und Wissenschaften verlassen haben, findet noch ein Asyl in seiner Familie und eine Freundin in seiner Frau.

    — Bogumil Goltz

  18. Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze

    — Heraklit von Ephesos

  19. Wir finden weiter nichts dabei, Geschichten zweimal zu erzählen, aber zweimal anhören möchten wir sie nicht.

    — William Hazlitt

  20. Wie mag man tugendhaft und gerecht leben? Wenn man selbst nicht tut, was man an andern tadelt!

    — Thales von Milet