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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 14

  1. Weisheit ist Harmonie.

    — Novalis

  2. Der Stolz ist bei allen Menschen gleich. Verschieden sind nur die Mittel und die Art, ihn an den Tag zu legen

    — François de la Rochefoucauld

  3. Jemandem vertrauen zu können und Selbstvertrauen zu haben ist außerordentlich entspannend und erleichternd.

    — Else Pannek

  4. Zwischen Völkern, die sich lange bekriegt haben, bilden sich echte Bündnisse. Der Krieg ist eine Art Handel, der diejenigen vereinigt, die er entzweit.

    — Joseph Joubert

  5. Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.

    — Jean Paul

  6. Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …

    — Arthur Schopenhauer

  7. Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.

    — Gottlieb Moritz Saphir

  8. Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.

    — Hildegard von Bingen

  9. Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie "ich" sagen.

    — Theodor W. Adorno

  10. Nötiger als Brot hat der Mensch, in der Gesellschaft erwünscht zu sein.

    — Mutter Theresa

  11. Der Kleinbürger ist der, der sich selbst allen anderen vorzieht.

    — Maxim Gorki

  12. Takt ist, es instinktiv zu spüren, was die anderen noch von dir vertragen.

    — Peter Altenberg

  13. Wie es der Charakter der großen Geister ist, mit wenigen Worten viel zu sagen, so besitzen im Gegenteil die kleinen Geister die Gabe, viel zu sprechen und nichts zu sagen.

    — François de la Rochefoucauld

  14. Ich glaube nicht, dass zwei zusammenkommen in der Welt, die sich nicht mehr oder minder ändern müssen, wenn sie glücklich bleiben wollen

    — Jeremias Gotthelf

  15. Ein gutes, liebes Wort ist immer ein Lichtstrahl, der von Seele zu Seele geht.

    — Hans Thoma

  16. Zürnt, Freunde nicht, wenn Spötter euch verlachen, erwidert lächelnd ihren Spott, und wisst: Der Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist.

    — Friedrich von Bodenstedt

  17. Wenn jedermann so früh wie möglich kommen will, müssen notwendig die meisten zu spät kommen

    — Georg Christoph Lichtenberg

  18. Ich lüge nie, doch niemand kann mich zwingen, die Wahrheit zu sagen.

    — Charles de Talleyrand

  19. Wer in seinem Innern geordnet und wohlbestellt ist, der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen. Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut, als er von den …

    — Thomas à Kempis

  20. Jede bessere Zukunft, welche man der Menschheit anwünscht, ist notwendigerweise auch in manchem Betracht eine schlechtere Zukunft.

    — Friedrich Nietzsche