Sprüche zum Zusammenleben
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Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergründet sein will
— Jean de la Bruyère
Man muss nachsichtig sein, und vieles, vieles kann man dann verzeihen
— Fjodor M. Dostojewski
Der modische Irrtum ist, dass wir durch Erziehung jemand etwas geben können, das wir nicht haben.
— Gilbert Keith Chesterton
Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug
— Arthur Schnitzler
Nötiger als Brot hat der Mensch, in der Gesellschaft erwünscht zu sein.
— Mutter Theresa
Jemandem vertrauen zu können und Selbstvertrauen zu haben ist außerordentlich entspannend und erleichternd.
— Else Pannek
Viel Kälte ist unter den Menschen, weil sie nicht wagen, sich so herzlich zu geben, wie sie sind.
— Albert Schweitzer
Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.
— Jean Paul
Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie "ich" sagen.
— Theodor W. Adorno
Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.
— Immanuel Kant
Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.
— Gottlieb Moritz Saphir
Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.
— Albert Schweitzer
Zwischen Völkern, die sich lange bekriegt haben, bilden sich echte Bündnisse. Der Krieg ist eine Art Handel, der diejenigen vereinigt, die er entzweit.
— Joseph Joubert
Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …
— Arthur Schopenhauer
Lang leben will jeder, aber alt werden will keiner
— Johann Nepomuk Nestroy
Freundschaft und Liebe erzeugen das Glück des menschlichen Lebens. Wie zwei Lippen den Kuss, welcher die Seelen entrückt.
— Christian Friedrich Hebbel
Prahl nicht heute: Morgen will dieses oder jenes ich tun. Schweige doch bis morgen, sage dann: Dies tat ich nun!
— Friedrich Rückert
Wer in seinem Innern geordnet und wohlbestellt ist, der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen. Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut, als er von den …
— Thomas à Kempis
Wenn jedermann so früh wie möglich kommen will, müssen notwendig die meisten zu spät kommen
— Georg Christoph Lichtenberg