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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 72

  1. Beurteilt die Menschen nicht nach ihrer Herkunft, sondern nach ihrer Leistung

    — Perikles

  2. Ohne Ehe ist der Mensch überall und nirgends zu Hause.

    — Bogumil Goltz

  3. Meide Menschen, die mutlos und abhängig sind und mit ihrer ewigen Erwartung des Unglücks Unglück herbeiziehen.

    — Prentice Mulford

  4. Zu reden, wenn man nicht gefragt wurde, das nennt man Geschwätzigkeit

    — Chuang-tzu

  5. Der Umweg übers Reden ist die gebräuchlichste und sicherste Art Schweigsamkeit, mit der Menschen sich vor andern verbergen.

    — Hermann Stehr

  6. Hassen und Neiden muss der Biedere leiden. Es erhöht des Mannes Wert, wenn der Hass sich auf ihn kehrt.

    — Gottfried von Strassburg

  7. Wenn der zehnte Teil des Elends, das gefühlt wird, gesehen würde, so müsste uns dieser Anblick mit Grausen durchdringen.

    — Edward Young

  8. Der Reiche ist nicht immer der Zufriedene. Aber der Zufriedene ist immer der Reiche

    — Albrecht Goes

  9. Jedes Wort enthält einen Hauch von dem Geiste dessen, der es ausgesprochen hat

    — Sebastian Faber

  10. Das ist die klarste Kritik der Welt, wenn neben das, was ihm missfällt, einer was Eigenes, Besseres stellt

    — Franz Emanuel August Geibel

  11. Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.

    — Giacomo Casanova

  12. Die Erde gehört sowohl denen, die nach uns kommen, wie auch uns.

    — John Ruskin

  13. Jeder Mensch ist, wie alle, unvollkommen in allem, aber dennoch in irgendeiner Hinsicht vollkommener als in anderer; und so stellt er diese Vollkommenheiten den anderen Menschen gegenüber als Forderu …

    — Leo Tolstoi

  14. Die Menschen werden selten durch fremden Schaden klug

    — Adolph Kolping

  15. Man darf nur die meisten Menschen bestimmt nötig haben, um sogleich ihre Bösartigkeit zu wecken.

    — Johann Gottfried Seume

  16. Die Red' ist uns gegeben, damit wir nicht allein vor uns nur sollen leben und fern von Leuten sein.

    — Simon Dach

  17. Es ist leichter, anderen mit Weisheiten zu dienen, als sich selbst.

    — François de la Rochefoucauld

  18. Nur insofern der Mensch mit sich selbst eine glückliche Ehe führt und eine schöne Familie ausmacht, ist er überhaupt ehe- und familienfähig.

    — Novalis

  19. Wer glaubt, auf andere nicht mehr angewiesen zu sein, wird unerträglich.

    — Marquis de Vauvenargues

  20. Die Jugend ist stark, trotzig, rachsüchtig. Zum Teil beruht das auf ihrer Unschuld. Weil sie selbst noch nichts drückt an ernster Schuld, haben sie für die Schuld anderer kein Verständnis.

    — Paul Keller