Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 43
Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest, und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen, von jedem Wehen Blüten schenken lässt.
— Rainer Maria Rilke
Eifersüchtig ist jede Tugend auf die andre, und ein furchtbares Ding ist Eifersucht. Auch Tugenden können an der Eifersucht zu Grunde gehen.
— Friedrich Nietzsche
Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.
— Hermann Bang
Es ist ungemein wichtig und nützlich, selbst in einem kleinen Wirkungskreis als gutes Beispiel zu wirken, denn auf diese Weise beeinflusst man Dutzende und Hunderte von Menschen.
— Fjodor M. Dostojewski
Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Um einander zu achten, muss man sich zunächst kennen.
— Pierre Baron de Coubertin
Die unterhaltsamsten Gäste sind die, die gern hören, wenn andere sprechen.
— Thomas Carlyle
Rate den Mitbürgern nicht das Angenehmste, sondern das Beste.
— Solon
Ich habe kein Ehepaar kennengelernt, in dessen Leben es noch nie eine Revolution gegeben hat.
— John Knittel
Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.
— Albert Camus
Ach ich fühl es! Keine Tugend ist so recht nach meinem Sinn; stets befind ich mich am wohlsten, wenn ich damit fertig bin.
— Wilhelm Busch
Was gute Gesellschaft genannt wird, ist meistens nur ein Mosaik geschliffener Karikaturen.
— Friedrich von Schlegel
Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!
— Charles Caleb Colton
Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt.
— Friedrich von Schlegel
Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.
— Baruch de Spinoza
Erst gegen Ende unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass uns die am meisten genützt haben, die uns die größten Hindernisse in den Weg gelegt haben.
— Carl Ludwig Schleich
Der Mensch ist nicht allein ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.
— Benjamin Disraeli
Tue nichts im Leben, was dich beschämt, wenn es dein Nachbar bemerken würde.
— Epikur
Es empfiehlt sich, den Menschen Hoffnungen zu machen und ihnen immer etwas zu versprechen, wenn man sie braucht.
— Nicolaus Machiavelli
Der Langweiler ist ein Mensch, der dich deiner Einsamkeit beraubt, ohne dir Gesellschaft zu bieten
— Giovanni Vincenzo Gravina