Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 90
Wo Engel hausen, da ist der Himmel - und sei es auch mitten im Weltgetümmel.
— Hafis
Es ist unerträglich, diejenigen hochzuschätzen, die es nicht verdienen
— Christina I. von Schweden
Könnte ich unsterblich sein, so wünschte ich es nur, um Unglückliche zu unterstützen.
— Maria Theresia von Österreich
Wie aber schlägt man den Zorn nieder? Nimm schnell deine Kraft zusammen, sobald du ihn aufsteigen fühlst: nicht heftig und ungestüm, sondern ruhig und doch ernsthaft.
— Franz von Sales
Wem ich vertraue, dessen Gewissheit seiner selbst ist mir die Gewissheit meiner selbst
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Zwei Wurzeln aller Tugend muss ich loben: Mitleid nach unten, Pietät nach oben.
— Victor Blüthgen
Sehr oft sind intellektuelle Strenge und erbarmungslose Logik nur äußere Formen einer tiefen, unaufgeklärten Bosheit.
— Stanislaw Brzozowski
Die Liebe zwischen Brüdern ist eine starke Stütze im Leben
— Vincent van Gogh
Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel
— Gotthold Ephraim Lessing
Höfling muss mit krummem Rücken sich noch immer tiefer bücken
— Jacques Offenbach
Keines Menschen Mund spricht anders, als ihm sein Herz eingibt
— Hartmann von Aue
Könige krönen ist leicht, doch Könige zügeln ist schwierig
— Solon
Manch einer macht die Ohren auf, wenn er es aber nicht mit dem Herzen aufnimmt, dann hat er nichts als leeren Schall.
— Hartmann von Aue
Manches gestehen bedeutet meist einen hinterhältigeren Betrug als alles zu verschweigen
— Arthur Schnitzler
Mut ist nur daran zu messen, wen man und wen man nicht auf seiner Seite hat.
— Ludwig Marcuse
Niemand ist aus Bigotterie gut, denn dies verleitet ebenso leicht zur Härte. Aber das gute Herz wählt sich diesen Schleier, um ungesehen zu handeln.
— Sophie Mereau
Nur ein Frieden zwischen Gleichen ist von Dauer
— Woodrow Wilson
Rache ist keine Zierde für eine große Seele
— Gotthold Ephraim Lessing
Ruhm ist Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen
— Nicolas Chamfort
Das echte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen
— Albert Camus