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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 50

  1. Das ist die undankbare Stellung des Vaters in der Familie. Aller Versorger, aller Feind.

    — August Strindberg

  2. Menschen, die das Leben nicht genießen können, sind wirklich ungenießbar.

    — Rainer Haak

  3. Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle.

    — Oscar Wilde

  4. Ich brauche die Menschen nur einen Augenblick zu hintergehen, und meine Feinde liegen zu meinen Füßen.

    — Jean-Jacques Rousseau

  5. Der Hochmütige liebt die Nähe von Schmarotzern oder Schmeichlern, haßt aber die Edelgesinnten.

    — Baruch de Spinoza

  6. Ehen, aus leidenschaftlicher, blinder Liebe geschlossen, geraten selten.

    — Karl Julius Weber

  7. Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung.

    — Oscar Wilde

  8. Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.

    — Voltaire

  9. Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  10. Sei doch zu groß, um von jeder Kleinigkeit beleidigt zu werden!

    — Alexander Pope

  11. Auf tausend Menschen, die bereit sind, etwas Großes zu tun, kommt einer, der bereit ist, etwas Kleines zu tun.

    — George McDonald

  12. Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.

    — William Somerset Maugham

  13. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    — Jeremias Gotthelf

  14. Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.

    — Christian Morgenstern

  15. Die Gesellschaft ist ein Maskenball, auf dem jeder seinen wahren Charakter verbirgt und ihn durch das Verbergen verrät.

    — Ralph Waldo Emerson

  16. Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.

    — John Steinbeck

  17. Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.

    — Demosthenes

  18. Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.

    — Else Pannek

  19. Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.

    — Else Pannek

  20. Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.

    — Paul Johann Ludwig von Heyse