Sprüche zum Zusammenleben
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Nichts ist edler als Übeltaten zu verzeihen, die uns nicht betreffen
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Es gibt viel Gutes, das zwar von einem klugen Mann erkannt wird, aber doch keine so auffälligen Gründe hat, um andere von seiner Richtigkeit überzeugen zu können.
— Nicolaus Machiavelli
Erhebt euch von der Erde, ihr Schläfer aus der Ruh.
— Max von Schenkendorf
Meine Familie hielt so eng zusammen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass wir eine einzige aus vier Teilen bestehende Person seien.
— Henry Ford
Ein Dummkopf bleibt ein Dummkopf nur für sich in Feld und Haus; Doch wenn du ihn zum Einfluß bringst, so wird ein Schurke draus.
— Franz Grillparzer
Die Schurken sind immer praktisch tüchtiger als die ehrlichen Leute, weil ihnen die Mittel gleichgültig sind.
— Franz Grillparzer
Ich spreche nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeitlang macht es Spaß, mit dem Echo zu spielen, auf die Dauer aber ermüdet es.
— Thomas Carlyle
Bei euch Menschen ist der immer willkommen, der sich unentbehrlich zu machen weiß.
— Johann Gottfried Herder
Man hat beobachtet, dass niemand besser geeignet ist, andern Ratschläge zu erteilen, als diejenigen, die sie selbst am wenigsten befolgt haben.
— Oliver Goldsmith
Tue nichts Gutes, damit Dir Gutes getan wird. Die Geschmäcker könnten unterschiedlicher nicht sein.
— George Bernard Shaw
Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug.
— Joseph Joubert
Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen.
— Albert Camus
Je mehr man in sich erlebt hat, desto mehr Teil nimmt man an andern und weniger an sich selbst
— Ernst von Feuchtersleben
Der Krieg ist kein Abenteuer. Der Krieg ist eine Krankheit. Wie ein Typhus.
— Antoine de Saint-Exupéry
Leben läßt sich nur rückwärts verstehen, muß aber vorwärts gelebt werden
— Sören Kierkegaard
Der Tourist. In einem Gespräch von nur einer Viertelstunde verleidet er mir die halbe Welt.
— Jules Renard
Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.
— Mutter Theresa
Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten würde.
— Seneca
Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich.
— Johann Geiler von Kayserberg
Sei dessen eingedenk, dass zwischen einem Verrückten und einem, der vor Zorn rast, kein größerer Unterschied besteht als zwischen einer vorübergehenden und einer dauernden Tollheit.
— Erasmus von Rotterdam