Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 39
Wenn wir gerecht gegen unsere Feinde sind, so ist das meistens ein Beweis, dass sie nicht die Stelle getroffen haben, wo wir verwundbar sind.
— Daniel Spitzer
Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen Sie über die Runden
— Martin Luther King
Sprich nie verächtlich über die Gesellschaft! Nur wem es nicht gelingt hineinzukommen, spottet darüber.
— Oscar Wilde
Statt zuviel Unrast ein bisschen mehr Ruh', statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU, statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut und Kraft zum Handeln - das wäre gut.
— Peter Rosegger
Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt.
— Heinrich Zille
Auch wenn Friede geschlossen ist, ist es doch nur das Interesse, das ihn erhält
— Oliver Cromwell
Gute Menschen reizen die Geduld, böse die Phantasie
— Oscar Wilde
Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen
— August Strindberg
Man soll gegen niemanden Neid hegen. Die Guten verdienen ihn nicht, und die Bösen schädigen sich in demselben Grade, in dem ihre Pläne gelingen.
— Epikur
Erwarte vom anderen, was du ihm selbst getan.
— Publius Syrus
Den Lasterhaften tadelt oft, wer ihn beneidet
— Wilhelm Busch
Der Spaß ist unerschöpflich, nicht der Ernst.
— Jean Paul
Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.
— François de la Rochefoucauld
Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.
— Epiktet
Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!
— Johann Wolfgang von Goethe
Keiner von uns weiß, was er Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal dürfen wir ein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden. Das Wirken der Kraft ist geheimn …
— Albert Schweitzer
Wieviele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht sehen
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden
— Friedrich der Große
Hass: ein angemessenes Gefühl angesichts der Überlegenheit eines anderen.
— Ambrose Bierce