Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 38
Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.
— Seneca
Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.
— Eleonora Duse
Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines: Dass auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich etwas wussten.
— Ernest Miller Hemingway
Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.
— Jean-Baptiste Molière
Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.
— Marie-Thérese Geoffrin
Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit
— George Bernard Shaw
Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.
— Rainer Haak
Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen.
— Peter Rosegger
Für Erfahrungen muss man teuer bezahlen, und trotzdem will niemand sie haben, wenn man sie verschenken möchte.
— Ludwig Börne
Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiß weißt! Und wenn du es gewiß weißt, so frage dich: Warum erzähle ich es.
— Johann Kaspar Lavater
Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft
— Henrik Johan Ibsen
Der Mensch lebt durch die Liebe der Vorfahren in Pflicht für die Nachkommen, nicht von seinem Verdienst, sondern nach seinem Gewissen.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.
— John Galsworthy
Unsere eigenen Fehler sind der Grund, warum andere uns Schaden zufügen können. Denn wo keine Tür ist, da ist auch kein Eingang.
— Hermann Stehr
Auslachen ist schlimmer als auspeitschen.
— John Steinbeck
Wollen wir in Frieden leben, muss der Friede aus uns selbst kommen
— Jean-Jacques Rousseau
Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.
— Ambrose Bierce
Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.
— Ludwig Börne
Der Kluge gibt keinen unerbetenen Ratschlag, der Weise nicht einmal den erbetenen.
— Louis Pasteur