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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 38

  1. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    — Seneca

  2. Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.

    — Eleonora Duse

  3. Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines: Dass auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich etwas wussten.

    — Ernest Miller Hemingway

  4. Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.

    — Jean-Baptiste Molière

  5. Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit

    — George Bernard Shaw

  6. Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.

    — Marie-Thérese Geoffrin

  7. Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.

    — Rainer Haak

  8. Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen.

    — Peter Rosegger

  9. Für Erfahrungen muss man teuer bezahlen, und trotzdem will niemand sie haben, wenn man sie verschenken möchte.

    — Ludwig Börne

  10. Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiß weißt! Und wenn du es gewiß weißt, so frage dich: Warum erzähle ich es.

    — Johann Kaspar Lavater

  11. Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft

    — Henrik Johan Ibsen

  12. Der Mensch lebt durch die Liebe der Vorfahren in Pflicht für die Nachkommen, nicht von seinem Verdienst, sondern nach seinem Gewissen.

    — Carl Friedrich Paul Ernst

  13. Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.

    — John Galsworthy

  14. Unsere eigenen Fehler sind der Grund, warum andere uns Schaden zufügen können. Denn wo keine Tür ist, da ist auch kein Eingang.

    — Hermann Stehr

  15. Auslachen ist schlimmer als auspeitschen.

    — John Steinbeck

  16. Wollen wir in Frieden leben, muss der Friede aus uns selbst kommen

    — Jean-Jacques Rousseau

  17. Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.

    — Ambrose Bierce

  18. Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.

    — Ludwig Börne

  19. Der Kluge gibt keinen unerbetenen Ratschlag, der Weise nicht einmal den erbetenen.

    — Louis Pasteur

  20. Wenn wir gerecht gegen unsere Feinde sind, so ist das meistens ein Beweis, dass sie nicht die Stelle getroffen haben, wo wir verwundbar sind.

    — Daniel Spitzer